Danke für den Einblick.
Würde diese Ansicht nicht dazu führen, dass hoch bewertete starke Unternehmen nur noch weitere Kurssteigerungen erfahren dürften, wenn die gelieferten Zahlen unerwartet veil höher wären, als erwartet?
Würde diese Ansicht nicht dazu führen, dass hoch bewertete starke Unternehmen nur noch weitere Kurssteigerungen erfahren dürften, wenn die gelieferten Zahlen unerwartet veil höher wären, als erwartet?
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•@TradingHase Gute Frage – und genau hier liegt der Denkfehler. Nein, hoch bewertete starke Unternehmen müssen nicht zwingend „immer weiter übererfüllen“, um zu steigen. Es reicht oft schon, dass sich die Erwartungshaltung entspannt: geringere Unsicherheit, höhere Visibilität, stabilere Margen oder ein glaubwürdigerer Ausblick. Dann kann auch ein „sauberes“ Quartal ohne Übertreibung reichen.
Umgekehrt heißt hohe Bewertung aber: wenig Fehlertoleranz. Wenn alles perfekt eingepreist ist, wird das Chance-Risiko asymmetrisch. Kursanstiege kommen dann eher aus Erwartungsanpassungen oder Re-Ratings und nicht aus dem reinen Beat. Genau deshalb sind diese Titel nach Zahlen oft volatil, obwohl das Geschäft top bleibt.
Umgekehrt heißt hohe Bewertung aber: wenig Fehlertoleranz. Wenn alles perfekt eingepreist ist, wird das Chance-Risiko asymmetrisch. Kursanstiege kommen dann eher aus Erwartungsanpassungen oder Re-Ratings und nicht aus dem reinen Beat. Genau deshalb sind diese Titel nach Zahlen oft volatil, obwohl das Geschäft top bleibt.
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•@Liebesspieler Danke für die Erläuterung 👍🏼
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