Der größte Preis Treiber ist der Staat
•
2727
•@Solitair Ab 2027 sind CO2 Zertifikate handelbar - dann sind wir über die Silvesternacht bei 2,50 für Super. Das ist nicht "der Staat", sondern eine SUPRANATIONALE Ideologie.
••
20Std.
@Solitair die Abgaben wurden in den letzten Tagen nicht geändert, die Preise steigen um über 10%. Das passt nicht zu deiner Aussage.
Der Großteil der Preise bestehen aus Steuern und sonstigen Abgaben, aber aktuell billig eingekauften Sprit zu hohen Preisen zu verkaufen, kann man nicht dem Staat in die Schuhe schieben...
Der Großteil der Preise bestehen aus Steuern und sonstigen Abgaben, aber aktuell billig eingekauften Sprit zu hohen Preisen zu verkaufen, kann man nicht dem Staat in die Schuhe schieben...
•
88
•19Std.
@Chefkoch256 ja aber das macht den Nörglern so keine Spaß. Fakten spielen da sowieso keine Rolle.
•
33
•18Std.
@jkb92 Sich über diese hohe Benzin Preise der letzten Jahre zu beschweren, findest Du ist nörgeln? Erzähl das mal einem Spediteur. 😉 Das Problem ist: Die Wahrheit ist eben nicht schwarz-weiß. Fakten sind keine Meinungssache: Dass der Staat mit Energiesteuer, der CO2-Bepreisung (2026 bei 55-65 €/t) und 19 % MwSt das massive Preis-Fundament bildet, ist eine mathematische Tatsache – und dieser Trend ist politisch gewollt. Dass Mineralölkonzerne in Krisenzeiten zusätzlich ihre Margen ausweiten, ist zwar ein Ärgernis und durch Daten belegt, aber es ändert nichts daran, dass der Staat durch seine Abgabenlast das Grundniveau so hoch geschraubt hat, dass Benzin in Deutschland nie wieder billig sein wird. Wer das ignoriert, blendet das eigentliche Kernproblem aus.
•
11
•18Std.
@schlimmschlimm dass der Preis zum Großteil aus Abgaben besteht, ist natürlich richtig.
Da es sich überwiegend um Steuern handelt, muss man aber auch erkennen, dass damit die Bedarfe weg von fossilen Energieträgern gesteuert werden sollen. Ökologisch ist das zweifelsohne sinnvoll, ökonomisch kann man kurzfristig darüber streiten. Langfristig sind erneuerbare Energien in der Erzeugung deutlich günstiger, allein schon, weil sie erneuerbar sind und nicht begrenzt.
Da es sich überwiegend um Steuern handelt, muss man aber auch erkennen, dass damit die Bedarfe weg von fossilen Energieträgern gesteuert werden sollen. Ökologisch ist das zweifelsohne sinnvoll, ökonomisch kann man kurzfristig darüber streiten. Langfristig sind erneuerbare Energien in der Erzeugung deutlich günstiger, allein schon, weil sie erneuerbar sind und nicht begrenzt.
•
33
•17Std.
@schlimmschlimm ging mir auch eher um die notorischen hier-ist-alles-schlecht-Nörgler. Und jetzt die hohen Preise dem Staat im die Schuhe zu schieben passt für mich halt genau da rein. Die Steuer hat sich nicht geändert und aus dem dreisten Verhalten der Tankstellenbetreiber einen Vorwurf an den Staat zu konstruieren finde ich halt schwach.
•
33
•17Std.
@Chefkoch256 Ja, unser Strompreise ist dank der Wende auch der günstigste auf der Welt. Oh warte 🙄
Und was mit unseren Abgaben und Steuern alles so finanziert wird, sehe ich jeden Tag. Aber bleiben wir mal optimistisch. 😉
Und was mit unseren Abgaben und Steuern alles so finanziert wird, sehe ich jeden Tag. Aber bleiben wir mal optimistisch. 😉
•
22
•16Std.
@Chefkoch256 Ich denke nicht, dass wir mit dem Bezinpreis das Weltklima retten? Den letztendlich geht es ja anscheinend darum, wenn man an der Stelle die erneuerbaren ins Feld führt? Ist das die Ökologie der besser verdienenden? Kurzfristig? Kurzfristig‘ ist gut – wir zahlen in Deutschland schon seit über einem Jahrzehnt die höchsten Strom- und Benzinpreise in Europa. Wann endet denn diese "kurzfristige" Phase für dich?
Das Problem ist die Beharrlichkeit, mit der man an einer Politik festhält, die den Standort massiv belastet. Während andere Länder ihre Energiepreise als Hebel für industrielle Wettbewerbsfähigkeit nutzen, dient die Energie in Deutschland primär als Melkkuh für den Fiskus und als Erziehungsinstrument.
Es geht nicht um das ‚Ob‘ beim Klimaschutz, sondern um das ‚Wie‘ der sozialen Umsetzung. Und wenn diese Umsetzung bei den Ärmeren und der Wirtschaft anfängt, ist Kritik keine Nörgelei, sondern absolut berechtigt. Der Spediteur oder der Pendler wartet nicht auf das langfristige Paradies der Erneuerbaren, wenn er heute unter dem Druck der Kosten seine Existenzgrundlage verliert. Eine Politik, die über so lange Zeit so hohe Preise erzeugt, ohne dass die versprochene Entlastung oder Infrastruktur flächendeckend ankommt, ist schlichtweg gescheitert. Energiepreise wirken regressiv. Ich denke aber hier kommen wir nicht zusammen. Macht aber auch nichts. Jeder darf ja seine Meinung haben. 😉 Trotzdem danke für die Diskussuion. Und darüber hinaus, ist das ein Aktienforum, also eigentlich haben wir das Thema verfehlt. 😉
Das Problem ist die Beharrlichkeit, mit der man an einer Politik festhält, die den Standort massiv belastet. Während andere Länder ihre Energiepreise als Hebel für industrielle Wettbewerbsfähigkeit nutzen, dient die Energie in Deutschland primär als Melkkuh für den Fiskus und als Erziehungsinstrument.
Es geht nicht um das ‚Ob‘ beim Klimaschutz, sondern um das ‚Wie‘ der sozialen Umsetzung. Und wenn diese Umsetzung bei den Ärmeren und der Wirtschaft anfängt, ist Kritik keine Nörgelei, sondern absolut berechtigt. Der Spediteur oder der Pendler wartet nicht auf das langfristige Paradies der Erneuerbaren, wenn er heute unter dem Druck der Kosten seine Existenzgrundlage verliert. Eine Politik, die über so lange Zeit so hohe Preise erzeugt, ohne dass die versprochene Entlastung oder Infrastruktur flächendeckend ankommt, ist schlichtweg gescheitert. Energiepreise wirken regressiv. Ich denke aber hier kommen wir nicht zusammen. Macht aber auch nichts. Jeder darf ja seine Meinung haben. 😉 Trotzdem danke für die Diskussuion. Und darüber hinaus, ist das ein Aktienforum, also eigentlich haben wir das Thema verfehlt. 😉
•
22
•11Std.
@Baraccus kurzer Hinweis: Wir haben die Wende noch nicht vollzogen, sondern sind mitten drin. Der Umstieg kostet, langfristig wird es sich dann auszahlen.
••
11Std.
@Chefkoch256 Ja und außerdem muss man es den dummen Menschen nur besser erklären oder? 😉
•
11
•