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Sage niemals "endgültig" an der Börse. Warum auch solltest du gerade jetzt der perfekte Anleger sein und aufhören zu lernen?

"Aufstellung für die nächsten Jahre" und "laufen lassen und einmal pro Jahr draufschauen" widerspricht sich technisch, da die Gewichte der Positionen sich automatisch verschieben.

Wie hältst du es mit Rebalancing?
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@Epi Da hast du recht, „endgültig“ war das falsche Wort. Gemeint ist eher, dass die Grundstruktur steht und ich nicht mehr jede Woche an den Bausteinen herumschraube. Dazulernen und anpassen werde ich natürlich trotzdem.

Zum Rebalancing: Ich mache es in erster Linie über die Sparraten. Bei 2.000 € im Monat kann ich Verschiebungen ziemlich gut auffangen, indem ich untergewichtete Positionen eine Zeit lang stärker bespare. Das kostet nichts und löst keine Steuern aus.

Einmal im Jahr schaue ich mir die Gewichtung genauer an. Wenn ein Baustein mehr als etwa 5 Prozentpunkte von seinem Ziel abweicht und sich das über die Sparraten nicht mehr sinnvoll ausgleichen lässt, schichte ich auch per Verkauf um. Dabei nutze ich möglichst den Sparerpauschbetrag. Beim Gold ist das nach einem Jahr Haltedauer sogar steuerfrei, das macht es dort besonders einfach.

„Laufen lassen“ heißt bei mir also nicht ignorieren, sondern nicht nach Bauchgefühl oder Schlagzeilen umbauen, sondern nach festen Regeln.
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