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Starke Quartalszahlen und Aufspaltungspläne beflügeln Valmet Aktie

Hallo meine Lieben,

viele von euch wünschen sich ja immer mal wieder Vorstellungen von Dividenden- Wachstums- Werten.

Eine Dividendenrendite, welche bis 2028 auf 7 % steigen soll, könnte vielleicht einigen Dividendeninvestoren unter euch ein wenig Freude bereiten.


Deshalb habe ich heute frisch nach den Quartalszahlen Valmet $VALMT (+0,92 %) herausgesucht.


Wie immer freue ich mich über eure Meinungen und Einschätzungen in den Kommentaren.


Valmet Oyj berichtet über H1-Ergebnisse

24. Juli 2026,

  • Pressemitteilung von Valmet Oyj (VOYJF): Gewinn je Aktie: 0,59 €, +22 % im Jahresverlauf
  • Bereinigtes EPS: 0,73 €, +15 % im Jahresvergleich
  • Nettoumsatz: 2.560 Mio. €, +6 % im Jahresverlauf
  • Eingegangene Bestellungen: 2.466 Mio. €, -14 % im Jahresverlauf
  • Bestellrückstand: 4.259 Mio. €, -10 % im Jahresvergleich
  • Vergleichbares EBITA: 266 Mio. €, Stagnation im Jahresvergleich
  • Vergleichbare EBITA-Marge: 10,4 %, Rückgang um 0,5 Prozentpunkte im Jahresvergleich
  • EBITA: 232 Mio. €, +19 % im Jahresverlauf



Valmet leitet eine strategische Überprüfung ein, um eine mögliche Trennung der beiden Segmente zu bewerten

24.Juli 2026,

Der Vorstand von Valmet Oyj hat beschlossen, eine strategische Überprüfung einzuleiten, um eine mögliche Trennung der beiden Kerngeschäfte, Biomaterial Solutions and Services sowie Process Performance Solutions, in zwei eigenständige börsennotierte Unternehmen zu bewerten. Die Überprüfung konzentriert sich darauf, zu bewerten, ob eine Trennung der beiden Unternehmen und ihres Betriebs als separat notierte Unternehmen an der Nasdaq Helsinki einen zusätzlichen Wert für die Aktionäre im Vergleich zur derzeitigen kombinierten Struktur schaffen würde.

Beide Kerngeschäfte von Valmet berichten als eigenständige Segmente und sind zu großen, meist unabhängigen, profitablen Unternehmen herangewachsen, die jeweils eine starke Marktposition und eine starke Größe besitzen, die ihnen einen unabhängigen Erfolg ermöglichen. Mit dem kürzlichen Abschluss der Severn-Übernahme, der Process Performance Solutions auf etwa 1,7 Milliarden Euro jährlichen Nettoumsatz erhöht hat und das erneuerte Betriebsmodell nun fest etabliert ist, ist der Vorstand der richtige Zeitpunkt, um zu prüfen, ob eine Trennung den Aktionärswert erschließen würde, indem sie jedem Unternehmen ermöglicht, sein volles Potenzial besser auszuschöpfen.

Der Vorstand stellt außerdem fest, dass die beiden Kerngeschäfte relativ unabhängig voneinander agieren, da sie hauptsächlich unterschiedliche Kundenbranchen bedienen, unterschiedliche Geschäftstriebe aufweisen und unterschiedliche Kapitalallokationsprofile haben. Biomaterial Solutions and Services ist ein globales Technologie- und Lebenszyklusdienstleistungsunternehmen, das sich auf die Zellstoff-, Karton-, Papier-, Gewebe- und Energiebranche konzentriert, wobei sein Wettbewerbsvorteil auf einer großen installierten Basis, fortschrittlicher Technologie, globaler Präsenz, starken Kundenreferenzen und globaler Dienstleistungsdurchdringung beruht. Process Performance Solutions ist ein unternehmenskritisches Unternehmen für Automatisierung und Flusskontrolle, dass eine vielfältige Vielfalt von Branchen bedient. Im vergangenen Jahrzehnt hat sich das Unternehmen von einem hauptsächlich auf Zellstoff und Papier fokussierten Unternehmen zu einer diversifizierten Industrieplattform entwickelt, bei der heute fast 70 Prozent des Nettoumsatzes aus anderen Branchen stammen.


Basierend auf der ersten Einschätzung des Vorstands würde eine Abspaltung es jedem Unternehmen ermöglichen, nachhaltige, profitable Wachstumschancen unabhängiger und effizienter zu verfolgen, mit dem Potenzial für einen stärkeren Managementfokus, größere Agilität, maßgeschneidertere Kapitalzuteilung und flexibleren Zugang zu externem Kapital zur Unterstützung sowohl organischer als auch anorganischer Wachstum. Der Vorstand wird außerdem prüfen, ob eine Trennung bei Umsetzung die Transparenz verbessern, die Governance vereinfachen und es den Kapitalmärkten ermöglichen würde, den vollen Wert beider Unternehmen besser zu erkennen.


Pekka Vauramo, Vorsitzender des Vorstands, sagte:


"Der Vorstand bewertet kontinuierlich, wie der größtmögliche langfristige Wert für die Aktionäre von Valmet geschaffen werden kann. Heute besteht Valmet aus zwei starken Unternehmen mit unterschiedlichen Märkten, Wachstumsmöglichkeiten und Kapitalallokationsbedürfnissen. Durch diese Überprüfung werden wir bewerten, ob sie als unabhängige Unternehmen mehr Wert schaffen können als gemeinsam. Wir werden nur dann mit einer Trennung fortfahren, wenn wir nach detaillierter Analyse zu dem Schluss kommen, dass die Trennung eindeutig im besten Interesse unserer Aktionäre liegt."

Thomas Hinnerskov, Präsident und CEO von Valmet, sagte:


"Beide unsere Unternehmen sind gut positioniert, mit starken Kundenbeziehungen und Marktpositionen sowie talentierten Mitarbeitern. Die Überprüfung spiegelt die Stärke und Reife beider Unternehmen wider, die wir durch starke Umsetzung, organisches Wachstum und strategische Investitionen zu bedeutenden und erfolgreichen Geschäften mit der Größe, den Fähigkeiten und den Möglichkeiten aufgebaut haben, gemeinsam und potenziell als unabhängige Unternehmen weiteren Wert zu schaffen. Diese Bewertung ändert nichts an unserem Engagement gegenüber unseren Kunden oder unserer Strategie. Es ist für uns eine Priorität, die Stärke unseres gesamten Angebots und den Mehrwert zu bewahren, den unsere Kunden durch die Zusammenarbeit von Dienstleistungen, Automatisierung und Technologie gewinnen. Während des gesamten Prozesses liegt unser Fokus darauf, unsere Kunden zu bedienen und einen Mehrwert für ihren Erfolg zu schaffen."


Obwohl die strategische Überprüfung eingeleitet wurde, gibt es keine Garantie, dass die Überprüfung zu einer Transaktion, einschließlich einer Trennung, führen wird. Der Vorstand wird Änderungen an der Struktur der Gruppe nur durchführen oder empfehlen, wenn eindeutige Nachweise für eine erhöhte Wertschöpfung der Aktionäre vorliegen können. Valmet wird im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Gesamtjahresergebnisse 2026 ein Update zur Überprüfung geben.


Valmet leitet eine strategische Überprüfung ein, um eine mögliche Trennung seiner beiden Segmente zu bewerten | PaperFIRST


Valmet Oyj ist ein Industriekonzern, der in 5 Tätigkeitsbereichen organisiert ist:

- Dienstleistungen (35,5% des Nettoumsatzes): Produktionsanlagen für Zellstoff, Papier und Textilfasern und Bioenergie-Kraftwerke, Wartung und Instandhaltung, Maschinenautomatisierung und Dienstleistungen zur Verbesserung der Produktionsprozesse. Die Gruppe bietet auch Ersatzteile an;

- Verkauf von Maschinen und Anlagen für die Papierherstellung (21,5%);

- Verkauf von Energie- und Zellstoffproduktionsanlagen (16,2%);

- Verkauf von Durchflusskontrolllösungen für die Prozessindustrie (14,8%);

- Verkauf von Fabrikautomationssystemen (12%): Überwachungs- und Kontrollsysteme, Messsysteme, Bildverarbeitungssysteme, Lösungen zur Leistungssteigerung von Produktionsprozessen usw., die vor allem für die Zellstoff- und Papierindustrie sowie die Energieerzeugung bestimmt sind.

Der Nettoumsatz verteilt sich geographisch wie folgt: Europa/Mittlerer Osten/Afrika (37,9%), China (13,5%), Asien/Pazifik (12,5%), Nordamerika (27,2%) und Südamerika (8,9%).

Mitarbeiterzahl: 18.370


Mit einem Marktanteil von 35–50 % bei wichtigen Biomaterialprozesstechnologien hat Valmet eine der größten installierten Basen der Branche aufgebaut – ein struktureller Vorteil, der wiederkehrende Umsätze und langfristige Kundenbeziehungen antreibt. Als einer der führenden Servicepartner weltweit unterstützen sie Kunden über den gesamten Lebenszyklus hinweg – von der Erstlieferung bis hin zu jahrzehntelangen Betriebszeiten.


Es werden strukturelle Wachstumschancen in beiden Segmenten gesehen. Im Bereich Biomateriallösungen und -dienstleistungen wird angestrebt, das Wachstum der organischen Dienstleistungen auf 8 % zu verdoppeln und bis 2030 den Marktanteil auf 25 % zu steigern. Process Performance Solutions ist zu einem der wichtigsten Wachstums- und Rentabilitätstreiber von Valmet geworden. Innerhalb dieses Segments liefern sie kritische Technologien, Automatisierungslösungen und Dienstleistungen, die die Ressourceneffizienz ihrer Kunden verbessern, Emissionen reduzieren und deren Kernabläufe unterstützen. Nach der Übernahme von Severn wird der jährliche Nettoumsatz des Segments auf etwa 1 bis 7 Milliarden Euro steigen, was seine strategische Position im Valmet-Portfolio weiter stärkt. Ziel ist es, organisch mit mehr als dem doppelten Marktwachstum zu wachsen.


Diese Ambitionen werden durch starke Fundamentaldaten, ein schlankes Betriebsmodell und einen klaren Finanzrahmen für 2030 gestützt: 5 % organisches Wachstum, 15 % vergleichbare EBITA-Marge und 20 % ROCE.

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Juan‑Fazit zu den Valmet‑Finanzkennzahlen 2025–2028

(kurz, klar, investoren-tauglich)

Valmet liefert ein stabiles, sauberes Zahlenbild mit klarer Verbesserung über die gesamte Forecast‑Strecke. Umsatz wächst moderat, aber Profitabilität zieht deutlich an – vor allem die EBIT‑Marge steigt jedes Jahr und erreicht 2028 fast 11 %, was für einen Industrieanlagenbauer stark ist.

Der Free Cashflow springt 2027/2028 kräftig nach oben, was die Aktie fundamental stützt. Die Nettoverschuldung sinkt wieder, der Leverage fällt bis 2028 auf 1,17x – ein gutes Signal für Balance‑Sheet‑Qualität.

ROE steigt kontinuierlich, EPS wächst zweistellig – Valmet wird jedes Jahr profitabler, effizienter und aktionärsfreundlicher. Für Juan ist das ein klassisches „Quality Compounder“-Profil: keine Explosion, aber verlässliches, stetiges Hochziehen der Kennzahlen.

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Marktwert 4.061

Anzahl der Aktien (in Tausend) 184.238

Datum der Veröffentlichung 06,02,2026


Juan‑Fazit zu den Bewertungskennzahlen

Valmet wird jedes Jahr günstiger bewertet, während Cashflow‑ und Dividendenpower steigen. Das KGV fällt von 18,6x auf unter 10x, das KBV rutscht Richtung 1,4x – klarer Bewertungsdruck nach unten, aber ohne Qualitätsverlust.

Der FCF Yield steigt bis 2028 auf über 10 %, was für Juan ein klassisches „Underpriced Quality“-Signal ist. Dividende wächst stabil, Rendite steigt – Valmet wird für Income‑Investoren jedes Jahr attraktiver.

PEG unter 1 ab 2027 zeigt: Bewertung vs. Wachstum kippt in die Komfortzone. Für Juan ist das ein ruhiger, sauberer Bewertungs-Drift nach unten, der fundamental Rückenwind gibt.

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24,07,2026, 17:34:03 •

Tradegate BSX (EUR)

26,94 EUR


$VALMT (+0,92 %)

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6 Kommentare

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Danke fürs vorstellen und bei mir fürs Erinnern. Der Titel liegt schon lange auf der Watchlist und sollte bei 6% Dividendenrendite ins Depot wandern. Wäre die Tage auch passiert wenn er nicht einfach zu weit nach unten gerutscht wäre und nu das 😬😬😂🤷‍♂️. Bleibt aber trotzdem in engerer Beobachtung, weil eben solide als Dividendentitel. Und was lernen wir daraus? Eine zu große Watchlist ist genauso 💩💩💩 wie zu viele Einzeltitel im Depot. Man verliert zu schnell die Übersicht und wichtiges aus den Augen 👀
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Danke für die Vorstellung mein Lieber 🫶
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Danke für die Vorstellung! :-)
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Das Unternehmen und die Zahlen sehen in allen Bereichen gut aus. Eine schöne Vorstellung, danke.
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Hallo Tenbagger2024 und Juan,

zuerst einmal ein riesiges Dankeschön an dich, Tenbagger, für deine immer wieder tollen, tiefgründigen und ausführlichen Vorstellungen! Du bringst regelmäßig Werte auf den Tisch, die echten Mehrwert für Einkommens- und Dividendeninvestoren bieten. Dass du hier Valmet direkt nach den News zur strategischen Überprüfung ausgräbst, zeigt, wie nah du am Markt bist.

Ich habe deine Thesen, Juans Einschätzungen, die Screenshots und das ausführliche Pro-Research-PDF von Investing einem detaillierten und ungeschönten Faktencheck unterzogen. Hier ist die genaue Auswertung – ganz ohne strategische "A-Seite/B-Seite"-Filter, sondern rein auf Basis der harten Fakten.

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### 🟢 Faktencheck zu Tenbaggers Aussagen

Du hast ein exzellentes Gespür für die operativen Stärken des Unternehmens. Die meisten deiner Aussagen decken sich hervorragend mit den Analystendaten:

* **Marktstellung & Mitarbeiter:**
Deine genannte Mitarbeiterzahl (18.370) ist extrem präzise; das Research-Dokument spricht von rund 18.500 Angestellten weltweit. Bei den Marktanteilen bist du mit 35–50 % bei Biomaterialien sehr optimistisch, das PDF stuft den globalen Marktanteil bei Zellstoff- und Papiermaschinen auf starke, aber etwas niedrigere 30–35 % ein. Dennoch wird bestätigt: Valmet belegt weltweit Platz 1 bis 2 in seinen Kernbereichen.


* **Auftragsbestand & 2030-Ziele:**
Dein genannter Auftragsrückstand von 4,259 Mrd. Euro wird durch die Dokumente (ca. 4,2 bis 4,3 Mrd. Euro) exakt gestützt. Auch die ambitionierten Finanzziele für 2030 (15 % EBITA-Marge, 20 % ROCE) sind korrekt aus den Firmenvorgaben zitiert.


* **Der Informations-Scoop (Aufspaltung):**
Das ist dein Meisterstück in diesem Beitrag! Die strategische Überprüfung zur Aufspaltung in zwei börsennotierte Unternehmen ist eine brandheiße News, die in den regulären Q1/FY25-Research-Dokumenten noch gar nicht verarbeitet wurde. Das ist ein massiver potenzieller Katalysator für den Aktienkurs, den du hier völlig richtig ins Rampenlicht stellst.

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### ⚠️ Faktencheck zu Juans Finanz- und Bewertungsfazit (Korrekturen nötig!)

Juan malt hier ein sehr rosiges "Quality Compounder"-Bild. Die grundlegende Richtung stimmt zwar, aber bei den nackten Bewertungskennzahlen muss ich deutlich auf die Bremse treten:

* **Der KGV-Abbau (Korrekt):**
Juan hat recht, dass das KGV massiv sinkt. Das PDF bestätigt den Fall von einem KGV von 19,1x (FY25) auf ein Forward-KGV von nur noch 10,2x für das Jahr 2026. Die Aktie wird also optisch deutlich günstiger.


* **Dividendenpower (Korrekt):**
Das Unternehmen zahlt seit 13 Jahren in Folge ununterbrochen eine Dividende. Die Dividendenrendite liegt laut PDF bei sehr attraktiven 6,04 % (bzw. 5,0 % beim US-Listing im Screenshot).


* **Das PEG-Ratio (Korrektur!):**
Juan behauptet, das PEG falle ab 2027 unter 1 und zeige eine Komfortzone beim Verhältnis von Bewertung zu Wachstum. Die Investing-Daten zeigen jedoch aktuell ein **negatives PEG-Ratio von -1,45**. Zusammen mit einem niedrigen Wachstums-Rating (4 von 10) ist das kein "sauberer Drift", sondern ein echtes Warnsignal für eine kurzfristige Wachstumsschwäche.


* **FCF Yield & Margen (Korrektur):**
Juan spricht von einer FCF-Rendite, die auf über 10 % springt. Aktuell weist der Screenshot eine Rendite von 6,5 % aus. Zudem lobt er die saubere Profitabilität, verschweigt aber, dass die EBITA-Marge im Q1 2026 temporär auf 9,2 % abgerutscht ist, weil margenschwächere Projekte den Umsatzmix belastet haben.

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### 🧩 Was Tenbagger nicht aufgezählt hat (Wichtige Ergänzungen)

Um das Gesamtbild für interessierte Käufer komplett zu machen, fehlen noch drei entscheidende Faktoren aus dem Maschinenraum:

1. **Zyklischer Gegenwind & Analysten-Korrekturen:**
Valmet kämpft aktuell mit Überkapazitäten auf dem globalen Zellstoff- und Papiermarkt. Das hat dazu geführt, dass im Q1 2026 die Auftragseingänge organisch um satte 18 % eingebrochen sind. In der Folge haben 4 von 5 Analysten ihre EPS-Schätzungen in den letzten 90 Tagen nach unten korrigiert. Das erklärt auch, warum die Aktie im Vergleich zum Vorjahr noch im Minus notiert (-11,8 %).


2. **Der Infosys-Deal:**
Um die Profitabilität zu stärken, hat Valmet im Juni 2026 eine langfristige Partnerschaft mit Infosys zur IT-Modernisierung geschlossen. Das soll helfen, die operativen Kosten zu senken und die ehrgeizigen 2030-Ziele zu untermauern.


3. **Währungs- und Listing-Check (Fair Value):**
Eine wichtige Notiz zu deinen Screenshots: Der Screenshot von Investing zeigt den US-Dollar-Kurs des ADRs (Ticker $VALMT bei 30,59 USD) mit einem berechneten Fair Value von 33,01 USD (7,9 % Upside).

Das Investing-Pro-PDF bezieht sich auf die Heimatbörse in Helsinki in Euro. Dort wird ein Analysten-Fair-Value von 27,40 EUR (bei einem Kurs von 22,40 EUR) berechnet, was einem höheren Potenzial von 22,7 % entspricht.


**Fazit:**
Tenbagger hat hier eine hochspannende Sondersituation ("Spin-off"-Fantasie) gepaart mit einer starken 6%-Dividendenrendite präsentiert. Operativ weht dem Unternehmen aktuell ein zyklischer Gegenwind ins Gesicht, aber die starke Service-Sparte (über 50 % der Umsätze) federt das Schlimmste ab.

Ein exzellenter Turnaround- und Value-Play für geduldige Anleger!
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@Raketentoni wie immer eine Top Ergänzung von HR. Prompt. Danke für die Komplimente
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