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Dividenden-ETF als Tilgungsersatz

Ich muss mich zum 30.06. entscheiden, ob ich ein Wohnbaudarlehen über ca. 60 T€ zurückzahle oder zu 3.99% auf 10 Jahre weiter finanziere. Das Geld habe ich auf dem Tagesgeldkonto parat.

Ich hatte nun überlegt, ob ich das Geld lieber in einen langweiligen Dividenden-ETF wie den $TDIV (-0,91 %) packe anstatt es zurück zu zahlen.

Die Ausschüttungen decken so halbwegs die Zinsen ab. Die 2% Tilgung, die ich machen muss, kann ich gesondert als Geldmarkt-ETF anlegen und entnehmen.

Nach 10 Jahren sollte der Dividenden-ETF dann doch so viel an Wert gewonnen haben, dass ich das Darlehen tilgen und noch etwas übrig haben sollte. Oder ist das zu riskant?

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10 Kommentare

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Zurückzahlen und mit der bisherigen monatlichen Zins- und Tilgungsrate einen Sparplan auf einen ETF Deiner Wahl machen
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@Dividendenopi …besser kann man es nicht sagen!
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Bei 4% würde ich den Kredit ablösen
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Also ich bin absolut kein Fan davon geliehenes Geld zu investieren...
Natürlich kann das mit so einem ETF gut gehen, aber stell dir mal vor du bekommst im 9. Jahr ein massiven Crash am Finanzmarkt, dann ist auch der ETF nicht davor geschützt.

Meine Empfehlung: Zurückzahlen und den Free Cashlow investieren, dann bist du auf der sicheren Seite und nicht einem noch größeren Druck im Kopf ausgesetzt falls es doch korrigiert.
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Darlehen aufgrund von Immobilienfinanzierung zur Vermietung oder Eigennutzung?
Sollte eigentlich klar sein was da dann jeweils zu tun wäre.
Bzw. wie hoch ist den das Darlehen überhaupt noch?
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Hat schon jemand gefragt, ob eigengenutzt oder vermietet? 😇Bei Eigennutzung siehe meine Antwort 👆, wenn vermietet kann es aus steuerlichen Gründen durchaus sinnig sein weiter zu finanzieren
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Die Immobilie ist selbstgenutzt und jetzt bis auf die ca. 60 T€ abbezahlt.
Die Tendenz ist ja eindeutig und ich glaube auch richtig, dass ich das Ding zurückzahle und die Liquidität zusätzlich investiere.
Hatte früher oft Mandanten mit LVs als Tilgungsersatz. Ist in der Nullzinsphase dann echt blöd gewesen, wenn man eigentlich 5% Rendite gebraucht hätte.
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Bei dem Zins bin ich klar bei Tilgen. Die Gute-Nacht-Rendite ist in dem Fall auf 10 Jahre höher 👌🏼
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Aus meiner Sicht ist Beides ist möglich und vertretbar - 60tsd sind vermutlich nicht so viel als dass es einen umbringt, wenn am Ende der neuen Zinsbindung in 10 Jahren der Dividenden-ETF gerade schlecht dasteht. Ich würde auch nicht erwarten, dass ein $TDIV plötzlich total unter die Räder kommt.

Bei der eigengenutzten Immobilie würde ich aber wahrscheinlich tatsächlich tilgen, weil mir der Stress für das Konstrukt zu groß und die Upside zu niedrig wäre.

Noch als Denkanstoß, falls Du auch in vermietete Immobilien investierst: Wenn Du die eigengenutzte Immobilie vollgetilgt hast, hast Du ein freies Grundbuch, welches Du gegebenenfalls als Zusatzsicherheit für ein anderes Projekt einsetzen kannst. Zum Beispiel um dort dann kein EK einzusetzen oder die Darlehenskonditionen zu verbessern.
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Privatschulen sind kosumschulden.
Konsumschulden sind bäh. 🤣
Tilgt den Kredit. Und investiere die frei gewordene Rate.
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