$MC (-0,79 %)
$MBG (+0,83 %)
$ULVR (+0,42 %)
$PYPL (+0,04 %)
$NBIS (+1,4 %)
$SPGI (+0,3 %)
$UPS (+0,37 %)
$KO (-0,02 %)
$GLW (+0,8 %)
$BA (+0,32 %)
$KER (-1,53 %)
$ENPH (+1,3 %)
$NXPI (+1,68 %)
$STX (+0,3 %)
$BE (+1,64 %)
$V (+0,09 %)
$MDLZ (+0,53 %)
$000660
$P911 (-2,32 %)
$BN (-0,59 %)
$RMS (+1,53 %)
$BAS (+0,67 %)
$AG1 (+0,8 %)
$LMND (+2,07 %)
$SOFI (+1,62 %)
$NDX1 (-0,99 %)
$TER (+3,21 %)
$GD (+0,73 %)
$APH (+1,89 %)
$AIR (-0,73 %)
$SBUX (-1,71 %)
$CMG (+2,87 %)
$META (+0,15 %)
$FTNT (-0,8 %)
$QCOM (-0,24 %)
$LRCX (-0,14 %)
$HOOD (+2,39 %)
$ARM (-6,87 %)
$MSFT (+3,93 %)
$CVNA (+8 %)
$005930
$SU (+3,58 %)
$INGA (+2,91 %)
$OR (+2,22 %)
$BMW (+0,55 %)
$BATS (+0,95 %)
$MA (+0,09 %)
$ADS (-16,07 %)
$SHEL (+1,87 %)
$RACE (-0,1 %)
$RDDT (+1,94 %)
$TEM (+0,8 %)
$COIN (+1,28 %)
$AAPL (-0,04 %)
$AMZN (+1,34 %)
$CCO (+0,73 %)
$LIN (+0 %)
$ABBV (-0,41 %)
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Mein nächster Kauf ?!
Zuerst möchte ich den verschollenen @Tenbagger2024 offiziell wieder aus der Versenkung begrüßen! 🫡 Schön, dass du wieder zurück bist!
Ich hoffe, du konntest deine Auszeit genießen, den Akku 🪫wieder aufladen und bist mit neuer Energie 🔋sowie alter Stärke 💪 zurückgekehrt. Die Community hat auf jeden Fall einen bekannten Namen vermisst – ohne deine Vorstellungen & Analysen war es hier schon fast ein bisschen zu ruhig. 🙇♂️
Und was soll ich sagen: Dein Comeback kam sogar schneller als das der DFB-Elf nach ihren letzten Rückschlägen – die Messlatte lag also nicht allzu hoch. 😂⚽
In diesem Sinne: Willkommen zurück, mein Lieber! Ich bin gespannt, welche Unternehmen du uns diesmal aus dem Ärmel schüttelst und welche Kandidaten wieder gnadenlos unter die Lupe genommen werden. 💀
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Während der Markt seine Aufmerksamkeit auf die üblichen Verdächtigen richtet, gibt es immer wieder Unternehmen, die weitgehend unter dem Radar fliegen. Genau so ein Kandidat befindet sich seit geraumer Zeit auf meiner Watchlist und steht nun kurz davor, den Sprung in mein Portfolio zu schaffen.
Heute möchte ich euch zeigen, warum ich dieses Unternehmen (ein weiterer Wert aus Japan) für einen äußerst spannenden Investmentkandidaten halte.
Es geht heute um Hoya Corp $7741 (-0,8 %)
HOYA Corp. : Das unsichtbare Monopol der Optik- & Chip-Welt
Während die Börse gebannt auf $ASML (+1,15 %) ASMLs EUV-Lithografiemaschinen oder die Wafer-Massenfertigung von $2330 starrt, hat sich im Schatten der Tech-Giganten ein japanisches Schwergewicht etabliert, ohne das im KI- und Halbleiterzeitalter kein einziger Sub-3nm-Prozessor hergestellt werden kann: HOYA Corporation. $7741 (-0,8 %)
HOYA $7741 (-0,8 %) baut keine fertigen Microchips und keine Diagnosegeräte im Krankenhaus. HOYA $7741 (-0,8 %) liefert die physikalisch perfekten Hochpräzisions-Materialien, auf denen der gesamte globale Fortschritt in der Chipindustrie und der Medizintechnik aufbaut.
Der Unterschied zu normalen Zulieferern ist gewaltig: HOYA $7741 (-0,8 %) kombiniert das explosive, hochmargige Wachstum der KI- und Halbleitersphäre mit der Krisenfestigkeit eines globalen Medizintechnik-Monopols.
1. Das Geschäftsmodell: Die hochprofitable Dual-Engine ⚙️👁️
HOYA $7741 (-0,8 %) skaliert über ein perfekt austariertes Zwei-Säulen-Modell, das die zyklische Dynamik der Tech-Welt durch defensive Gesundheits-Cashflows absichert:
① Information Technology (IT) Segment (~46–48 % Umsatz):
- EUV Photomask Blanks: Hochreine Quarzglas-Rohlinge, die als Fotomasken für die fortschrittlichsten Chiphersteller (Sub-3nm, High-NA EUV) dienen. HOYA $7741 (-0,8 %) besitzt hier ein globales Quasi-Monopol (>80 % Marktanteil).
- HDD Glass Substrates: Ultraflache Glasscheiben für High-Capacity-Festplatten in Datacentern. Glas ermöglicht höhere Speicherdichten als Alu – essenziell für die Datenflut von KI-Hyperscalern.
- Operative Marge: Atemberaubende ~54,1 %! Dieser Bereich ist eine wahre Gelddruckmaschine, die direkt vom KI- und Halbleiterboom profitiert.
② Life Care Segment (~52–54 % Umsatz):
- Produkte: Optometrie (Brillengläser, Kontaktlinsen) und MedTech (PENTAX-Endoskope, Intraokularlinsen bei Grauem Star).
- Operative Marge: Äußerst solide ~18,1 %.
- Burggraben: Bietet ein krisenfestes, unzyklisches Fundament. Selbst wenn die Halbleiterindustrie stagniert, werden Operationen durchgeführt und Sehhilfen gekauft.
2. Die Technologie: Warum Sub-3nm & KI-Datacenter ohne HOYA scheitern
Das physikalische Alleinstellungsmerkmal von HOYA $7741 (-0,8 %) liegt in der Beherrschung der Glas- und Materialwissenschaft im Nanometerbereich. Zwei Haupttreiber machen HOYA $7741 (-0,8 %) unersetzlich:
- EUV-Lithografie & High-NA EUV: Beim Belichten modernster Chips mit extrem ultraviolettem Licht (EUV) darf die Fotomaske keine Molekülabweichungen aufweisen. Ein winziger Defekt auf der Maske ruiniert Millionen von Chips. HOYAs Blank-Materialien bieten eine Defektdichte nahe Null. Ohne HOYA $7741 (-0,8 %) gäbe es keine Ausbeute (Yield) bei $AAPL (-0,04 %) Apple-Silicon, $NVDA (+0,78 %) Nvidia-GPUs oder $AMD (+0,6 %) AMD-Prozessoren.
- HDD-Glassubstrate für KI-Datacenter: Speicherplatz in der Cloud wächst exponentiell. Herkömmliche Aluminium-Scheiben in Festplatten biegen sich bei extrem hohen Umdrehungen und vielen Layern durch. HOYAs Spezialglas ist steifer, flacher und ermöglicht massiv höhere Speicherkapazitäten pro Festplatte.
Der Validierungs-Burggraben: Genauso wie bei Werkzeugausrüstern ist die Zulassung eines neuen Maskenrohlings oder Glassubstrats bei TSMC $2330 , Samsung $005930 oder Intel $INTC (+0,68 %) ein mehrjähriger Qualifizierungsprozess. Die Wechselkosten für Chipfertiger sind immens.
3. Geografische Verteilung: Global Player mit geringem Home-Bias 🌍
HOYA $7741 (-0,8 %) ist zwar in Tokio gelistet, erzielt aber knapp 85–88 % der Umsätze im Ausland. Das schützt vor der heimischen Demografie Japans und bringt massive Währungsvorteile bei schwachem Yen:
REGION :
🇹🇼🇰🇷🇨🇳ASIEN/China
Umsatzanteil: ~35%-38%
Hauptreiber: semi foundries (TSMC, $2330 Samsung $005930 ) IT-Packaging-Hubs
🇪🇺Europa
~28% -30%
Starkes Life care medtech-Geschäft (Eyewear & Endoskope)
🇺🇸Nordamerika
~20% - 22%
Datacenter-Hyperscaler & US Chipdesign (EUV/HDDS)
🇯🇵Japan
~12% -14%
Medtech Absatz & optische R&D- / Fertigungsstandorte
4. Die Kennzahlen (Fundamentalanalyse & Finanz-DNA) 📊
- Marktkapitalisierung: ~6,8 bis 7,2 Billionen JPY (ca. 42–45 Mrd. EUR) – Ein echter globaler Tech-/MedTech-Mega-Cap an der Börse Tokio.
- Umsatz-Wachstum (Segment-Dynamik):
- IT-Segment:
+36 % YoY (stark getrieben von EUV Blanks & KI-HDD-Lust). - Life Care Segment:
+9 % YoY (stabiler, unzyklischer Anker). - Konzern-EBIT-Marge:
~35–38 % – Durch den hohen Gewinnbeitrag der IT-Sparte (54,1 % Marge) arbeitet der Gesamtzustand auf Software-Niveau. - Kapitalrendite (ROIC):
>22 % – Zeigt hervorragende Reinvestitionsmöglichkeiten und hohe Kapitaleffizienz. - Free-Cashflow-Marge:
>22 % – HOYA $7741 (-0,8 %) wandelt operative Gewinne verlässlich in echten FCF um. - Bilanzstärke: Net Debt/EBITDA liegt im negativen Bereich (Net Cash). HOYA $7741 (-0,8 %) verzeichnet eine extrem dicke Cash-Reserve und hat absolut kein Refinanzierungsrisiko.
5. Warum ist die Aktie spannend? 🚀
Die unangefochtene Hockeystick-Sparte (EUV-Boom): Mit dem Umstieg der Chipindustrie auf High-NA-EUV-Maschinen von ASML steigt der Bedarf an noch präziseren Maskenrohlzeiten drastisch. HOYA $7741 (-0,8 %) kassiert an jedem technologischen Sprung der Halbleiterbranche mit.
Defensiver Airbag: Fällt der Halbleitermarkt in eine zyklische Korrektur, fängt das defensive MedTech-Segment (Life Care) die Bewertung ab und sorgt für unerschütterliche Cashflows.
Mitte des KI-Infrastruktur-Zentrums: HOYA $7741 (-0,8 %) gewinnt doppelt beim Thema KI: Einmal über die Fertigung der Logik-Chips (EUV) und einmal über das Speichern der KI-Datenberge (HDD-Glassubstrate).
6. Risiken ⚠️
- Geopolitik in Ostasien: Da der Großteil des IT-Geschäfts über Foundries in Taiwan 🇹🇼 und Südkorea🇰🇷 abgewickelt wird, besteht im Falle eines China-Taiwan-Konflikts ein deutliches Klumpenrisiko.
- US-Exportbeschränkungen: Verschärfte US-Sanktionen gegen die chinesische Chipindustrie können die Auslieferung von High-End-Substraten und Blanks dämpfen.
- Wechselkurs-Sensitivität (JPY): Als stark exportorientiertes Unternehmen (85–88 % Auslandsumsatz) führt eine plötzliche Aufwertung des Yen zu Umrechnungsverlusten in den Bilanzen.
🎯 EARNINGS PREP: Worauf kommt es bei den nächsten Zahlen an?
Die nächsten Quartalszahlen (Q1 des Geschäftsjahres 2027) von HOYA Corp. stehen unmittelbar bevor:
📅 Termin:
Donnerstag, 30. Juli 2026 (bzw. 31. Juli je nach Zeitzone)
⏱ Uhrzeit: In der Regel veröffentlicht HOYA $7741 (-0,8 %) die Ergebnisse gegen 13:30 Uhr JST (ca. 06:30 Uhr deutscher Zeit).
📊 Berichtszeitraum: Abgelaufenes 1. Quartal (3 Monate bis 30. Juni 2026).
💡 Analystenerwartungen (Konsens)
Umsatz: ~1,55 bis 1,57 Mrd. USD (stark getrieben von der anhaltenden Nachfrage im IT-/EUV-Segment).
Gewinn je Aktie (EPS): ~1,15 USD
Für das anstehende Earnings-Update liegen die Prüfsteine vor allem in der IT-Sparte und der Margen-Entwicklung. Folgende Punkte müssen auf dem Radar stehen:
1.🎭 EUV & High-NA Blank Volume: Bestätigt sich das starke YoY-Wachstum im IT-Segment (+36 %)? Achte auf Aussagen zum Hochlauf von High-NA-EUV-Fotomasken bei TSMC und Intel.
2.🏭 HDD-Glassubstrat-Nachfrage (Hyperscaler Capex): Ziehen die Abrufzahlen für Glassubstrate durch den KI-Datacenter-Ausbau weiter an? Das ist der zweite große Hebel im IT-Bereich.
3. 🤖Margen-Verharrung im IT-Segment: Kann die operative Marge im IT-Bereich auf dem extrem hohen Niveau von >54 % gehalten werden, oder drücken R&D-Kosten für nächste Sub-2nm-Generationen kurzfristig auf die Profitabilität?
4.🩺 Life Care Stability Check: Hält das MedTech-Segment sein stetiges Währungs-bereinigtes Wachstum von ~8–9 % YoY bei einer op. Marge von knapp ~18 %? (Ein Abweichen zeigt Schwächen im Endkonsumentenmarkt für Brillengläser).
5. 💴Yen-Effekt (FX Tailwinds/Headwinds): Wie stark verzerrt der Wechselkurs die gemeldeten JPY-Zahlen im Vergleich zum organischen Wachstum im Ausland (85–88 % Auslandsumsatz)?
Mein persönliches Fazit & Reaper-Rating 🧐
Ich finde Hoya Corp. $7741 (-0,8 %) schon seit geraumer Zeit schon unglaublich spannend. Für mich ist das Unternehmen das Lehrbuchbeispiel eines perfekten Hybrid-Modells: Auf der einen Seite steht ein nahezu unersetzliches Monopolgeschäft, das eine essenzielle Schlüsselkomponente für die modernsten Halbleiter der Welt liefert. Auf der anderen Seite sorgt das starke, defensive MedTech-Geschäft mit seinen krisenfesten Margen für eine Stabilität, die die zyklischen Schwankungen des Halbleitersektors hervorragend abfedert.
Genau diese Kombination macht Hoya $7741 (-0,8 %) für mich so außergewöhnlich. Das Unternehmen vereint enormes strukturelles Wachstum mit einer defensiven Qualität, die man in dieser Form nur äußerst selten findet.
Natürlich ist Hoya $7741 (-0,8 %) nach wie vor hoch bewertet, keine Frage. Allerdings ist die Aktie seit dem ATH bereits ein Stückchen zurückgekommen und baut damit einen Teil ihrer ambitionierten Bewertung ab. Für mich ergibt sich dadurch aktuell eine spannende Gelegenheit, mich schrittweise bei einem Unternehmen zu positionieren, das ich schon lange auf meiner Watchlist habe 👀🙇♂️
💀Jack‘s Verdict:
Jack’s Senf: „Wenn du an der Börse nach dem perfekten CRV suchst, landest du früher oder später bei HOYA. Während die Masse hypesuchend jedem Schaufelverkäufer hinterherläuft, besitzt HOYA das Monopol auf das Spezialglas, aus dem die Schaufeln überhaupt erst geschmiedet werden.
Läuft der KI- und High-NA-EUV-Boom auf Hochtouren, druckt die IT-Sparte dank >54 % Marge Geld wie eine Notenpresse. Kommt der Halbleiterzyklus kurz ins Stottern, verkauft HOYA völlig unbeeindruckt weiter Millionen von Brillengläsern, Endoskopen und Grauer-Star-Linsen. Du kaufst hier keine hochspekulative Tech-Wette, sondern eine hochprofitable, netto-schuldenfreie Festung mit eingebautem Airbag.“
- REAPER-RATING: 🟢 KAUFEN (Qualitäts-Compounder)
- REAPER SCORE:
8/10 · Anker 7–9 (Monopolartiger Dual-Compounder)
@Get_Rich_or_Die_Tryin
@Tenbagger2024
@Raketentoni
@PikaPika0105
@Stocktective
@schlimmschlimm
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@Simpson und natürlich alle anderen ✌️


+ 5

Unternehmensvorstellung: Rorze Corp
Hallo an die Community,
ich hoffe ihr habt die Hitze in den letzten Tagen/Wochen „gekühlt“ durchgestanden 🥵
heute möchte ich euch gern ein weiteres Unternehmen aus Japan vorstellen.
Es dreht sich heute um Rorze Corp $6323
🦾 Rorze Corp: Die unersetzliche Roboter-Hand des Chip-Booms
Rorze Corp ist kein klassischer Halbleiter-Entwickler, der komplexe Schaltkreise designt oder Maschinen baut, die Muster auf Silizium brennen. Es ist das ultimative mechanische Nadelöhr der globalen Chip-Produktion. Während ASML $ASML (+1,15 %) die Lithografie-Giganten baut, beherrscht Rorze die diskrete Welt des kontaminationsfreien Transports. Rorze baut die hochpräzisen Handhabungs-Roboter, die Wafer im Ultrahochvakuum und unter extremen Reinraumbedingungen bewegen müssen – eine Aufgabe, bei der der kleinste Fehler Milliarden kosten kann.
1. Das Geschäftsmodell: Die "Mautstelle" im Reinraum 🎢
Rorze $6323 agiert als exklusiver und systemkritischer Zulieferer für die wertvollsten Fabriken der Welt (TSMC $2330 , Intel $INTC (+0,68 %) , Samsung $005930 ) sowie für die führenden (Applied Materials $AMAT (+0,08 %) , Lam Research $LRCX (-0,14 %) ).
Der Mechanismus: Wenn modernste Halbleiter (3nm und darunter) produziert werden, darf kein einziges Staubkorn den Wafer berühren. Rorze $6323 verdient sein Geld durch die Entwicklung und den Verkauf von atmosphärischen und Vakuum-Roboter-Systemen, die die Wafer berührungslos und steril zwischen den einzelnen Fertigungsschritten hin- und herreichen.
Das Geniale: Rorze $6323 hat sich unersetzlich gemacht. Die großen Chiphersteller können ihre Multi-Milliarden-Dollar-Fabriken physisch nicht betreiben, ohne Rorzes Automatisierungssysteme zu integrieren. Jede neue Chip-Fabrik weltweit, egal ob in Arizona, Taiwan oder Dresden, bedeutet eine automatische Großbestellung bei Rorze.
Wiederkehrende Cashflows: Neben dem reinen Verkauf der sündhaft teuren Roboter-Systeme greift ein hochmargiges Service- und Ersatzteilgeschäft. Da die Roboter im Dauereinsatz unter Extrembedingungen laufen, ist die Wartung eine verlässliche Cash-Maschine.
2. Die Kennzahlen (Stand Juli 2026) 📊
Marktkapitalisierung: ca. 850 Mrd. JPY (ca. 5,4 Mrd. USD).
Kurs: Aktuell ca. 4.940 JPY (Die Aktie bricht gerade massiv nach oben aus, nachdem sich der Kurs seit Jahresbeginn bei ~2.400 JPY mehr als verdoppelt hat).
KGV (P/E Ratio): ca. 42 - 45. Durch das jüngst explodierte Auftragsbuch und die Neubewertung am Markt ist die Aktie kein Schnäppchen mehr, spiegelt aber das massive Wachstumspotenzial wider.
Eigenkapitalrendite (ROE): Überragende ~25 - 28 %. Für ein kapitalintensives Maschinenbauunternehmen ist diese Effizienz absolut brutal.
Verschuldung: Äußerst solide Bilanz. Hohe Netto-Cash-Bestände schützen das operative Geschäft vor Zinsrisiken.
3. Warum ist die Aktie spannend? 🚀
✅1. Explosiver Auftragsboom pulverisiert "Gewinnwarnung": Im April 2026 meldete Rorze $6323 oberflächlich einen leichten Gewinnrückgang für das abgelaufene Geschäftsjahr – ausgelöst durch Einmalkosten für eine US-Klage und hohe Vorabinvestitionen in die Tochter Nanoverse. Der Markt blickte jedoch tiefer, sah Rekord-Auftragseingänge im vierten Quartal und eine Prognose von +46 % Gewinnwachstum für das kommende Jahr. Die Aktie schoss daraufhin per Limit-Up nach oben.
✅2. Der Advanced-Packaging-Hebel: Durch den KI-Boom müssen Speicherchips (HBM) extrem komplex gestapelt werden. Rorzes US-Tochter Nanoverse entwickelt genau hierfür die Next-Gen-Anlagen. Rorze mutiert vom reinen "Wafer-Schieber" zum Key-Player für die physische KI-Infrastruktur.
✅3. Geopolitischer rückenwind: Die USA 🇺🇸 , Europa 🇪🇺 und 🇯🇵 subventionieren den Bau lokaler Halbleiterfabriken mit hunderten Milliarden. Wer diese Fabriken ausstattet, ist nebensächlich – Rorzes Roboter werden in fast jeder davon gebraucht. Sie gewinnen, egal welcher Chiphersteller gewinnt.
✅4. Einzigartiger Burggraben durch Reinraum-Validierung: Chiphersteller sind extrem risikoavers. Wenn ein Rorze-Roboter einmal für eine TSMC-Fertigungslinie zertifiziert und validiert ist, wechselt man ihn aus Angst vor Produktionsausfällen im Leben nicht mehr aus. Die Wechselbarrieren sind astronomisch.
✅5. Index-Rittertum: Rorze $6323 wurde jüngst in den prestigeträchtigen JPX Prime 150 Index aufgenommen. Das lenkt fortlaufend frisches, institutionelles ETF- und Fonds-Geld in die Aktie.
5. Risiken ⚠️
❗️Extreme Abhängigkeit vom Halbleiter-Zyklus: Sollte die Tech-Welt in eine tiefe Rezession rutschen und die Tech-Giganten ihre Fabrik-Neubauten (Capex) einfrieren, spürt Rorze das als zyklischer Ausrüster zeitverzögert, aber dafür knallhart.
❗️Konkurrenz schläft nicht: Player wie Daifuku $6383 (-1,63 %) oder Brooks Automation drängen ebenfalls in den Bereich der Fabrikautomatisierung. Rorze muss seinen technologischen Vorsprung im Vakuum-Bereich zwingend halten.
❗️Sportliche Bewertung: Bei einem KGV von über 40 ist die Phantasie für die Gewinnexplosion der nächsten 12–24 Monate bereits ein gutes Stück eingepreist. Rücksetzer im volatilen Halbleitermarkt sind hier jederzeit möglich.
6. persönliches Fazit & Reaper Bonus 🧐
Rorze Corp $6323 ist die ultimative "Schaufel-Aktie" für den weltweiten Halbleiter- und KI-Rausch. Sie bauen keine Chips, sie machen die Produktion überhaupt erst möglich. Nach der Explosion des Auftragsvolumens im Sommer 2026 hat der Markt endlich verstanden, welche Perle hier im japanischen Small/MidCap Bereich schlummerte. Steht bei mir auf der Watch 👀
💀Jack's Verdict:
"Wenn ASML die unbezahlbare High-Tech-Kamera für den Hollywood-Blockbuster baut, liefert Rorze das unentbehrliche Stativ: Ohne ihre Vakuum-Roboter verwackelt die gesamte Chip-Produktion. Der Markt hat diesen unscheinbaren Monopolisten jahrelang verkannt, weshalb die Aktie nun bei 4.940 JPY die verdiente Quittung liefert. Lass dich vom optisch hohen KGV von 42 nicht abschrecken – sobald die jüngsten Rekordaufträge voll in die GuV einfließen und das prognostizierte Gewinnwachstum von fast 50 Prozent zündet, schrumpft die Bewertung rasant zusammen. Wer den Einstieg verpasst hat, lauert auf den nächsten kollektiven Halbleiter-Schluckauf, sammelt die Stücke beim Rücksetzer ein und lässt die Roboter im Reinraum für sich arbeiten."
Reaper-Rating: 🔥 BUY ON DIPS (Fundamental bärenstark, aber nach der Verdopplung charttechnisch heiß gelaufen).
Reaper Score:
8/10 (Qualitäts-Anker 8–9. Die fundamentale Monopolstellung verdient eine 9, die aktuelle Bewertung drückt den Score leicht auf eine verdiente 8)
Bin gespannt auf eure Meinungen🙇♂️
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+ 4
Klage in den USA: Samsung, SK Hynix und Micron wegen DRAM-Preisen verklagt
$HY9H (-3,41 %)
$MU (+0,62 %)
$SMSD (-2,78 %)
$005930
Die hohen Speicherpreise für Endkunden haben in den USA zu einer ersten Klage geführt. Pauschal angeklagt wurden am 25. Juni 2026 die drei Branchenriesen Samsung, SK Hynix und Micron, die vor einem US-Bundesgericht in Kalifornien nun Stellung beziehen müssen.
Vorwurf: künstliche Verknappung und Preisabsprachen
Der zentrale Vorwurf der Klage lautet, dass die Speicherhersteller die Speichermenge für den Consumer-Markt verknappen würden, während Kunden für Systeme im KI-Umfeld weiter bedient werden. Konkret heißt es, dass die Speicherhersteller simultan beispielsweise DDR3 und DDR4 gekürzt oder sogar eingestellt haben, HBM favorisieren und so die Verfügbarkeit von konventionellem Speicher eingeschränkt haben, während gleichzeitig die Preise gestiegen sind. Dabei haben sie „exacerbated this so-called RAMpocalypse by fixing memory supply and prices“, lautet der Vorwurf weiter.
Die Vorwürfe reichen dabei zurück bis ins Jahr 2022. Damals herrschte eine extrem geringe Nachfrage nach DRAM, als Reaktion sollen die Beschuldigten begonnen haben, die Verfügbarkeit und Preise gemeinsam anzugleichen und anzupassen. Binnen vier Jahren sind die Preise infolgedessen um rund 700 Prozent gestiegen.
Normalerweise müsste in einem wettbewerbsfähigen Markt aber mindestens einer der drei Branchenriesen die Produktion deutlich erhöht haben, wenn die Preise stark steigen, argumentiert die Anklage, doch das sei nicht passiert. Kein einziger der drei Hersteller hat den Rückzug der anderen genutzt, um Kunden zu gewinnen, stattdessen hätten sich alle drei gemeinsam zurückgezogen, führt die Anklage weiter aus.
Die Anklage setzt sich aus 17 Klägern zusammen, teils Privatpersonen und auch kleine Unternehmen, die nun vor mehreren Anwaltsfirmen vertreten werden.
Einstieg kaum möglich für neue Firmen
Die Anklage weist auch darauf hin, dass es Verfahren gegen die drei Hersteller bereits in der Vergangenheit gab. Dort wurden zum Teil sogar Urteile gefällt, so mussten Samsung und SK Hynix Millionensummen zahlen, Micron trat als Kronzeuge auf und ging straffrei aus. Kernpunkt war damals die Preisabsprache im sogenannten DRAM-Kartell, seinerzeit mussten neben Samsung und SK Hynix aber auch Infineon, NEC, Hitachi, Mitsubishi, Toshiba, Elpida und Nanya eine Strafe zahlen, da die Absprachen bis ins Jahr 1998 zurückgingen.
Ein Dorn im Auge war damals und ist heute noch mehr, dass es quasi keinem weiteren Hersteller gelingen kann, in diesen Markt zu kommen. Die Kosten sind viel zu hoch, alles dauert dazu sehr lange, von der Fertigung bis zur Qualifikation beim Kunden. Dazu kommt, dass die Technologien auf jahrzehntelang aufgebautem Know-how beruhen, zusätzlich erschweren US-Sanktionen chinesischen Unternehmen den Einstieg, argumentiert die Anklage weiter. Unterm Strich ist es alles andere als einfach für einen neuen Hersteller, hier Fuß zu fassen, resümiert die Klage.
Die Anklage will „remedy the ongoing effects of defendants' unlawful and anticompetitive conduct” neben Schadenersatz, Prozesskosten und Anwaltskosten. Die ersten Anhörungen respektive Termine für Aussagen zum Thema finden laut bisherigem Plan wohl im September dieses Jahres statt.

Too hot to ignore: Europe’s summer becomes a market signal
Vor einer guten Stunde habe ich bei meinem Broker hier in Dänemark (Saxo Bank) einen schönen Artikel gelesen, welchen ich Euch nicht vorenthalten will, da er, wie ich finde, ein Problem aufgreift, was eventuell nicht viele auf dem Schirm haben.
Wichtige Erkenntnisse
- Europas Hitzewelle treibt die Nachfrage nach Kühlung an und stellt die Stromnetze auf die Probe.
- Zu den Gewinnern könnten Gerätehersteller, Netzausrüster und ausgewählte Versorgungsunternehmen gehören.
- Die Risiken liegen in den Strompreisen, Versicherungsansprüchen und dem finanziellen Druck auf die Haushalte.
Ende Juni 2026 war Westeuropa mit einer Rekordhitze konfrontiert, wobei Länder wie Frankreich, Spanien, Italien und das Vereinigte Königreich unter Druck standen. Schulen schlossen, der Verkehr verlangsamte sich, die Stromsysteme waren überlastet und die Verbraucher stürmten los, um Ventilatoren und Klimaanlagen zu kaufen. Auf der Straße ist das schlicht unangenehm. An den Märkten entsteht dadurch eine simple Kette: Hitze erhöht den Kühlbedarf, Kühlung erhöht den Stromverbrauch, die Stromnachfrage belastet die Netze, und die Netzbelastung verändert die Gewinnerwartungen.
Für Investoren geht es nicht darum, das Thermometer zu handeln. Das ist ein sehr kleiner Schreibtisch mit einem sehr heißen Stuhl. Der Punkt ist zu verstehen, wie extremes Wetter von der Wetterkarte in Umsätze, Kosten, Margen und Versicherungsverluste übergehen kann.
Der erste Gewinner ist die Steckdose Der offensichtlichste Hitzewellen-Trade beginnt bei der Kühlung. Daikin $6367 (-0,95 %) , Samsung Electronics $005930 und LG Electronics $066570 sind klare Beispiele. Daikin ist ein japanischer Spezialist für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HVAC). Samsung und LG sind südkoreanische Elektronikkonzerne mit großen Sparten für Haushaltsgeräte. Wenn europäische Haushalte feststellen, dass eine nach Süden ausgerichtete Wohnung zu einem kleinen Ofen werden kann, steigt die Nachfrage nach Kühlprodukten schnell an.
Das bedeutet nicht, dass jede Sommer-Hitzewelle zu einem dauerhaften Profit-Boom wird. Tragbare Klimaanlagen sind oft Produkte mit geringer Marge. Lieferketten können überlastet werden. Die Endkunden-Nachfrage kann nachlassen, wenn das Wetter umschlägt. Aber die Stoßrichtung ist kaum zu ignorieren. Europa hatte in der Vergangenheit im Vergleich zu vielen wärmeren Regionen eine geringe Ausstattung mit Klimaanlagen. Wenn heiße Sommer häufiger werden, könnte sich Kühlung von einem Luxuskauf zu einem grundlegenden Komfortprodukt wandeln.
Das erklärt auch den Gebäude-Blickwinkel. Legrand $LR (-1,87 %) stellt elektrische und digitale Gebäudeinfrastruktur her. Assa Abloy $ASSA B (+0,08 %) fertigt Schlösser, Türen und Zugangssysteme. Kingspan produziert Isolierungen und Baumaterialien.
Diese Unternehmen sind keine reinen "Hitzewellen-Plays". Sie sind mit der tieferen Frage verknüpft: Wie werden Gebäude lebenswerter, effizienter und widerstandsfähiger?
Ein gutes Gebäude braucht nicht nur eine größere Klimaanlage. Es braucht eine bessere Isolierung, intelligentere Verkabelung, effiziente Steuerungen, Beschattung, Türen, Belüftung und Energiemanagement. Andernfalls riskiert Europa, das Hitzeproblem zu lösen, indem es ein Stromrechnungsproblem schafft. Sehr elegant – in etwa so, wie man ein undichtes Dach repariert, indem man einfach mehr Eimer kauft.
Das Netz wird zum Flaschenhals
Der zweite Teil der Geschichte ist die Elektrizität. Schneider Electric $SU (+3,58 %) und Siemens Energy $ENR (+0,31 %) sitzen nah an diesem Druckpunkt. Schneider Electric verkauft Ausrüstung für Energiemanagement, Automatisierung und Energieeffizienz. Siemens Energy liefert Netztechnologie, Turbinen und Energieinfrastruktur. Wenn Stromnetze mit höheren Spitzenlasten, mehr Erneuerbaren Energien, zunehmender Elektrifizierung und höherer Kühlnachfrage konfrontiert sind, lässt sich der Wert von Netzinvestitionen leichter erklären.
Bei den Versorgern (Utilities) ist das Bild gemischter. E.ON $EOAN (+1,45 %) und National Grid $NG. (+0,72 %) sind hauptsächlich Netzbetreiber. Sie verdienen ihr Geld vor allem durch den Besitz und Betrieb von regulierter Strom- und Gasinfrastruktur. Hitzewellen können den Investitionsbedarf erhöhen, da die Netze höhere Spitzenlasten, lokale Belastungen und komplexere Stromflüsse bewältigen müssen. Für regulierte Versorger besteht die langfristige Chance darin, dass Investitionen in widerstandsfähige Netze das zukünftige Wachstum der Vermögenswerte unterstützen können. Die langweiligen Stromleitungen bekommen plötzlich eine Hauptrolle.
RWE $RWE (+0,36 %) , Enel $ENEL (-0,05 %) und Iberdrola $IBE (+0,32 %) sind stärker in der Stromerzeugung exponiert. Sie besitzen Kraftwerke und Anlagen für Erneuerbare Energien. Hohe Strompreise können die Einnahmen einiger Erzeuger stützen, insbesondere bei knappem Angebot.
Aber Hitze kann auch schaden. Kernkraftwerke müssen möglicherweise ihre Leistung drosseln, wenn Flusswasser zu warm für die Kühlung wird. Wenig Wind kann die erneuerbare Produktion verringern. Dürren können die Wasserkraft treffen. Gaskraftwerke können zur marginalen Quelle werden, was bedeutet, dass sie den Preis diktieren, wenn die Nachfrage hoch ist und günstigeres Angebot nicht ausreicht.
Hitzewellen bedeuten also nicht einfach "Versorger gewinnen". Die Details sind entscheidend. Netzbetreiber könnten vom Investitionszyklus profitieren. Erzeuger könnten in manchen Stunden von höheren Preisen profitieren, stehen in anderen jedoch vor operativen Risiken. Vertriebsunternehmen könnten Probleme bekommen, wenn Kunden mit hohen Rechnungen konfrontiert sind und der politische Druck steigt. Das Wetter mag heiß sein, aber die Analyse muss kühl bleiben.
Die Versicherung bekommt die Rechnung später
Die dritte Ebene sind Versicherungen. Munich Re $MUV2 (+0,48 %) und Swiss Re $SREN (+1,31 %) sind Rückversicherer. Rückversicherer versichern Versicherer – was wie finanzielles Klempnerhandwerk klingt, weil es genau das ist. Sie helfen dabei, große Risiken (Stürme, Waldbrände, Überschwemmungen) über das System zu streuen.
Hitzewellen können Versicherer auf verschiedene Weise treffen. Sie können Risiken in den Bereichen Gesundheit, Landwirtschaft und Betriebsunterbrechungen erhöhen. Sie können die Waldbrandgefahr steigern. Sie können auch infrastrukturelle Schwächen offenlegen. Für Rückversicherer kann das in manchen Jahren höhere Schadenszahlungen bedeuten, aber auf lange Sicht auch stärkere Preise, wenn Risiken sichtbarer werden und Versicherungskäufer höhere Prämien akzeptieren.
Das ist die seltsame Versicherungslogik: Schlechtes Wetter tut kurzfristig weh, unterstützt aber später eine bessere Preisgestaltung. Die Regenschirm-Branche mag keine Stürme, aber Stürme erinnern jeden daran, warum Regenschirme Geld kosten.
Risiken, die man im Auge behalten sollte
- Investoren könnten auf einen heißen Sommer überreagieren.
- Politische Risiken: Hohe Strompreise können staatliche Eingriffe (Übergewinnsteuern) auslösen.
- Kostenrisiken: Netzausbauten, Kühlgeräte, Isolierung und Versicherungen kosten Geld. Kunden könnten sich wehren, wenn die Haushaltsbudgets bereits angespannt sind.
Das Fazit unter der Sonne
Der "Hitzewellen-Trade" besteht nicht darin, die Temperatur der nächsten Woche zu erraten. Es geht darum zu erkennen, wo Widerstandsfähigkeit zu Umsatz wird, wo Belastung zu Kosten führt und wo die alte europäische Annahme von milden Sommern nicht mehr als sichere Prognose taugt. An den Märkten, wie auch in Wohnungen im Juli, lässt Hitze sich selten dadurch vertreiben, dass man sie einfach ignoriert.
Quelle: Saxo Bank / Saxo Trader - Ruben Dalfovo, Investment Strategist
und natürlich alle anderen :)
Ich weiß auf jeden Fall, dass ich für die nächste Saison in eine Klimaanlage investieren werde 😵💫🔥🔥. Hab gestern schon mal geschaut aber im Moment sind die Geräte, die ich bräuchte im Prinzip alle ausverkauft bzw lange nicht lieferbar. Bei der Hitze kann ich kaum gerade denken.
Es sind einige spannende Werte in Deiner Aufstellung, im Moment bin ich da aber nur bei $MUV2 investiert - dort aber ziemlich massiv.
Bei den Versorgern (Strom) hab ich mir vor sehr langer Zeit mal ziemlich die Finger verbrannt. Ich dachte seinerzeit Strom wird immer gebraucht und in zunehmendem Maße. Dann kam der politisch verordnete Atom- und Kohleausstieg und ich eine blutige Nase. Meine Eon $EOAN und RWE $RWE sind damals völlig eingegangen, lediglich über der Grenze bei CEZ $CEZ lief es besser.
Bei meinem neuen Anlauf im Versorgerbereich setze ich nun auf Wasser und baue mir eine Position Veolia $VIE auf. Ich verspreche mir hier mittel- und langfristig gute Geschäfte - speziell weil es Wasser- und Abwassernetze samt Einspeisung und Klärwerken etc lokal nur einmal gibt. Einen Konkurrenzkampf wie bei den Stromanbietern sehe ich hier somit eher nicht.
Halbleiter- und Speicheraktien 1-Monatsperformance 📈
In welche bist Du investiert?
+107% Intel $INTC (+0,68 %)
+92% Credo Techn. $CRDO
+91% Astera Labs $ALAB (+2,34 %)
+73% MediaTek $2454
+72% AMD $AMD (+0,6 %)
+72% Seagate $STX (+0,3 %)
+71% SanDisk $SNDK (+2,32 %)
+67% KIOXIA $285A (-3,86 %)
+66% ON Semiconductor $ON (+1,23 %)
+61% STMicroelectronics $STM (+2,13 %)
+55% Marvell $MRVL (+0,97 %)
+51% NXP $NXPI (+1,68 %)
+49% Siltronic $WAF (-0,07 %)
+47% GLOBALFOUNDRIES $GFS (+0,89 %)
+47% SK Hynix $000660
+47% Micron $MU (+0,62 %)
+46% Infineon $IFX (+1,59 %)
+45% Western Digital $WDC (+0,35 %)
+43% Texas Instruments $TXN (+0,56 %)
+42% Arm Holdings $ARM (-6,87 %)
+41% QUALCOMM $QCOM (-0,24 %)
+41% Monolithic Power $MPWR (+2,56 %)
+40% Aixtron $AIXA (-0,8 %)
+40% Microchip Techn. $MCHP (+0,91 %)
+34% Broadcom $AVGO (+1,01 %)
+30% Skyworks $SWKS (+1,1 %)
+25% Samsung Electronics $005930
+24% Analog Devices $ADI (+1,04 %)
+18% TSMC $TSM (+1,31 %)
+16% Lam Research $LRCX (-0,14 %)
+14% KLA $KLAC (+2,17 %)
+13% NVIDIA $NVDA (+0,78 %)
+10% Applied Materials $AMAT (+0,08 %)
+9% ASML $ASML (+1,15 %)
Ich habe AMD. Welche hast Du?
Quartalszahlen 27.04-01.05.26
$VZ (-0,28 %)
$DPZ (+0,64 %)
$CDNS (+0,01 %)
$BARC (+0,03 %)
$SPOT (+0,11 %)
$BP. (+0,91 %)
$SPGI (+0,3 %)
$KO (-0,02 %)
$UPS (+0,37 %)
$AIR (-0,73 %)
$SBUX (-1,71 %)
$ENPH (+1,3 %)
$NXPI (+1,68 %)
$STX (+0,3 %)
$BE (+1,64 %)
$V (+0,09 %)
$MDLZ (+0,53 %)
$HOOD (+2,39 %)
$MBG (+0,83 %)
$UBSG (+0,43 %)
$DBK (+0,9 %)
$LMND (+2,07 %)
$SOFI (+1,62 %)
$TER (+3,21 %)
$ADS (-16,07 %)
$ABBV (-0,41 %)
$G24 (-0,95 %)
$WM (+0,61 %)
$APH (+1,89 %)
$CMG (+2,87 %)
$GOOG (+0,77 %)
$META (+0,15 %)
$MSFT (+3,93 %)
$AMZN (+1,34 %)
$005930
$BAS (+0,67 %)
$SU (+3,58 %)
$INGA (+2,91 %)
$ULVR (+0,42 %)
$IDR (+0,52 %)
$DHL (+0,7 %)
$CAT (+0,56 %)
$MA (+0,09 %)
$PUM (-2,83 %)
$MRK (-0,08 %)
$CNHI (+0 %)
$LLY (-0,02 %)
$FSLR (+0,46 %)
$WDC (+0,35 %)
$RBLX (+0,92 %)
$RDDT (+1,94 %)
$SNDK (+2,32 %)
$AAPL (-0,04 %)
$TWLO (+0,46 %)
$EL (-0,11 %)
$CL (+0,2 %)
$XOM (+0,78 %)
$CVX (+0,96 %)
Mercedes könnte weh tun...
Unternehmensvorstellung: Lasertec Corp
Während Juan von lieben @Tenbagger2024 Japan verlassen hat und sich auf dem Weg nach Norwegen verabschiedet hat, bin ich in Japan geblieben und möchte euch heute ein weiteres Unternehmen aus meiner Watchlist aus dem Halbleitersektor vorstellen.
Es handelt sich heute um Lasertec Corp $6920 (-1,09 %)
Lasertec Corp $6920 (-1,09 %) 👀Das Auge der Halbleiter-Revolution
Lasertec $6920 (-1,09 %) ist kein gewöhnlicher Chip-Ausrüster. Es ist das einzige Unternehmen der Welt, das in der Lage ist, die extrem komplexen Masken für die EUV-Lithografie (Extreme Ultraviolet) zu prüfen. Ohne Lasertec $6920 (-1,09 %) gäbe es keine iPhones, keine Hochleistungs-KI-Server und keine Fortschritte bei 2nm-Chips.
1. Das Geschäftsmodell: "The Monopoly Gatekeeper" 🔬
Lasertec $6920 (-1,09 %) operiert in einer technologischen Stratosphäre, in der es kaum Wettbewerb gibt.
• Der EUV-Hebel: ASML $ASML (+1,15 %) baut die Belichtungsmaschinen. Aber bevor eine Maske (das "Negativ" des Chips) in die Maschine geht, muss sie auf atomare Defekte geprüft werden. Lasertec $6920 (-1,09 %) hält hier bei bestimmten Prüfsystemen einen Marktanteil von nahezu 100 %💯
• Actinic Inspection: Lasertec nutzt dieselbe EUV-Wellenlänge zur Prüfung wie die Belichtungsmaschine selbst. Diese "Actinic"-Technologie ist extrem schwer zu kopieren und bildet den ultimativen technologischen Burggraben.
• Service-Umsätze: Da die Maschinen hochkomplex sind, generiert Lasertec über den gesamten Lebenszyklus (10–15 Jahre) massive Einnahmen durch Wartung und Software-Updates.
Deep Dive: Lasertec – Die Physikalische Grenze der Halbleiterfertigung
1. Das technologische "Wunder": Actinic EUV Inspection
Um zu verstehen, warum Lasertec $6920 (-1,09 %) ein Monopol hat, muss man die EUV-Lithografie verstehen. Bei Wellenlängen von 13,5 Nanometern (EUV) verhält sich Licht extrem schwierig: Es wird von fast allen Materialien absorbiert, sogar von Luft. Deshalb findet der gesamte Prozess im Vakuum statt.
• Das Problem: Herkömmliche Inspektionsgeräte nutzen tiefes Ultraviolett-Licht (DUV). DUV "sieht" jedoch bestimmte Defekte auf einer EUV-Maske nicht, weil sich die Maske unter EUV-Licht anders verhält (Phasensprünge, Reflexionen).
• Die Lasertec-Lösung (ABICS-Serie): Lasertec $6920 (-1,09 %) war das erste und bisher einzige Unternehmen, das eine Lichtquelle entwickelt hat, die EUV-Licht zur Inspektion nutzt (daher "Actinic" – unter realen Arbeitsbedingungen). Sie schießen EUV-Photonen auf die Maske und analysieren das reflektierte Bild.
• Der Burggraben: Die Beherrschung dieser Lichtquelle und die Optik, die EUV-Strahlen ohne nennenswerte Verluste lenkt, ist eine physikalische Meisterleistung. Konkurrenten setzen auf Elektronenstrahl-Technologie (E-Beam), die zwar präzise, aber um den Faktor 10 bis 100 langsamer ist als das Licht-Verfahren von Lasertec $6920 (-1,09 %)
2. Die Wachstums-Säule: KI-Chips & Sub-2nm-Ära
• Nächste Generation (GAA): Der Übergang zu neuen Transistor-Strukturen (Gate-All-Around) erfordert noch präzisere Masken. Lasertec hat bereits die Systeme für die 2nm-Produktion (geplant ab Ende 2025/2026) fertiggestellt.
• Halbleiter-Souveränität: Da die USA, Japan und Europa eigene Chip-Fabriken (Fabs) bauen, muss jeder neue Standort Lasertec-Maschinen bestellen. Das Unternehmen profitiert vom globalen Subventionswettlauf.
2b. Der "GAA-Cycle" (Gate-All-Around) – Der nächste Kurstreiber
Wir befinden uns gerade im Übergang von FinFET-Transistoren zu GAA-Transistoren (für 2nm und darunter).
• Komplexitätsexplosion: Bei GAA-Strukturen sind die Chip-Designs so filigran, dass die Masken noch viel anfälliger für kleinste Verunreinigungen sind.
• Höhere Inspektionsrate: Früher reichte es, eine Maske stichprobenartig zu prüfen. Bei 2nm-KI-Chips muss die Maske nach jedem Belichtungszyklus (Reticle Cleaning) erneut geprüft werden, um die Ausbeute (Yield) nicht zu gefährden. Das erhöht die Anzahl der benötigten Lasertec-Maschinen pro Fabrik massiv.
3.Die "Hidden" Risiken (Bear-Case Vertiefung)
• Konzentrationsrisiko: Da nur drei Firmen (TSMC $2330 Samsung $005930 Intel $INTC (+0,68 %) )echte High-End-EUV-Fabs betreiben, ist Lasertec von den Investitionsentscheidungen dieser drei Giganten extrem abhängig.
• Politik: Japan hat Exportbeschränkungen für High-End-Chip-Equipment nach China verschärft. Lasertec verliert dadurch einen Teil des Marktes, kompensiert dies aber durch den Boom in den USA und Japan selbst.
3. Die harten Fakten (Kennzahlen 2025/26) 📊
• Marktkapitalisierung: ca. 2,8 - 3,1 Bio. JPY (ca. 19-21 Mrd. USD).
• Profitabilität: Eine operative Marge von über 35 % und eine Eigenkapitalrendite (ROE) von oft über 45 %. Das sind Werte, die normalerweise nur Softwarefirmen erreichen.
• Cash-Position: Lasertec $6920 (-1,09 %) ist faktisch schuldenfrei und finanziert seine gesamte Forschung aus dem laufenden Cashflow.
Lasertec $6920 (-1,09 %) hat in den letzten Jahren eine explosionsartige Gewinnentwicklung hinter sich, getrieben durch den Roll-out der High-NA EUV-Technologie.
• Umsatz (Prognose 2026): ca. 240 - 250 Mrd. JPY (Ein massiver Sprung von ca. 153 Mrd. JPY in 2023).
• Operative Marge: Diese liegt konstant bei 35 % bis 40 %. Zum Vergleich: Ein klassischer Maschinenbauer wie DMG Mori liegt oft bei 8–10 %. Lasertec $6920 (-1,09 %) spielt in einer eigenen Liga.
• Nettogewinn: Erwartet werden für 2026 ca. 66 - 70 Mrd. JPY.
• F&E-Quote (R&D): Lasertec investiert etwa 10–12 % des Umsatzes direkt wieder in die Forschung. Das ist ihr Schutzschild gegen die Konkurrenz.
2. Die Bilanzstärke (Balance Sheet)
Das Unternehmen ist finanziell extrem "sauber" und konservativ aufgestellt:
• Eigenkapitalquote: Liegt bei phänomenalen ~50 % bis 60 %.
• Netto-Cash-Position: Lasertec $6920 (-1,09 %) hat keine nennenswerten Bankschulden. Im Gegenteil: Sie sitzen auf hohen Cash-Beständen, die sie nutzen, um die Vorproduktion der extrem teuren EUV-Maskenprüfgeräte zu finanzieren.
• Lagerbestände (Inventories): Ein wichtiger Indikator bei Lasertec! Die Lagerbestände sind oft sehr hoch (aktuell ca. 100+ Mrd. JPY). Das ist positiv: Es handelt sich hierbei um bereits in Arbeit befindliche Maschinen, für die oft schon Anzahlungen der Kunden (TSMC $2330 /Intel $INTC (+0,68 %) ) vorliegen.
3. Rentabilität – Die "Magic Numbers"
• ROE (Eigenkapitalrendite): Meist über 45 %. Das bedeutet, Lasertec $6920 (-1,09 %) arbeitet extrem effizient mit dem Geld der Aktionäre.
• ROIC (Rendite auf das investierte Kapital): Liegt oft über 30 %. Das zeigt, dass jede investierte Yen-Münze in die Entwicklung neuer Maschinen eine extrem hohe Rendite abwirft.
Der "Burggraben" in der Bilanz: Auftragsbestand
Bei Lasertec $6920 (-1,09 %) schaut man weniger auf den vergangenen Umsatz, sondern auf den Auftragsbestand (Order Backlog):
• Dieser liegt aktuell auf Rekordniveau (weit über 400 Mrd. JPY).
• Bedeutung: Lasertec $6920 (-1,09 %) ist für die nächsten 2 Jahre faktisch ausgebucht. Selbst wenn die Weltwirtschaft morgen leicht schwächelt, müssen die Chip-Giganten ihre Bestellungen abnehmen, um im technologischen Wettlauf nicht den Anschluss zu verlieren.
4. Warum ist die Aktie spannend? (Bull-Case) 🚀
1. Unersetzlichkeit: Es gibt kein "Ausweichen" auf ein Konkurrenzprodukt. Wer modernste Chips baut, muss bei Lasertec kaufen.
2. KI-Wachstum: Da KI-Chips immer größer und komplexer werden, steigt die Fehleranfälligkeit der Masken – und damit der Bedarf an Lasertec-Prüfgeräten.
3. Effizienz: Das Unternehmen ist extrem schlank organisiert. Ein kleiner Mitarbeiterstamm generiert Milliardenumsätze.
⚠️ RISKO (Bear-Case)
„Die Perfektions-Falle
• Bewertungs-Risiko (KGV 50+): Der Markt preist ein "Ewigkeits-Monopol" ein. Sollte das Wachstum von 30 % auf 15 % fallen, droht eine massive Kontraktion des Multiples – der Kurs könnte allein durch die Bewertung korrigieren, selbst wenn die Gewinne noch steigen.
• Konzentrations-Risiko: Über 70 % des Umsatzes hängen an nur drei Kunden (TSMC $2330 , Intel $INTC (+0,68 %) , Samsung $005930 ) Verschiebt Intel $INTC (+0,68 %) seine 2nm-Roadmap, spürt Lasertec das sofort in den Büchern.
• Technologischer Angriff: US-Riese KLA Corp $KLAC (+2,17 %) arbeitet mit Hochdruck an konkurrierenden E-Beam-Technologien. Sobald das Monopol zu einem Duopol wird, schrumpfen die Margen.
• Geopolitik & Währung: Exportbeschränkungen nach China und eine mögliche Aufwertung des Yen (JPY) sind unberechenbare „Black Swans“ für die japanische Export-Perle.
🛡️ EARNINGS-PREP: LASERTEC $6920 (-1,09 %)
Zeitpunkt: Donnerstag, 30.04.2026 (JST) – Q3 Ergebnisse.
Das ist der Moment der Wahrheit. Lasertec $6920 (-1,09 %) hat im Januar die Prognosen angehoben, der Kurs ist seitdem wie eine Rakete gestiegen (~242 € / 45.000 JPY). Jetzt muss das Unternehmen liefern, um die Bewertung von KGV 51 zu rechtfertigen.
1. TERMIN & KONSENS (Was der Markt erwartet)
• Datum: 30. April 2026
• Umsatz (Konsens): ~46,07 Mrd. JPY (+15,6% YoY)
• EPS (Konsens): ~175,76 JPY (+69% YoY)
• FY 2026 Guidance (Revidiert): Umsatz 220 Mrd. JPY | Op. Profit 100 Mrd. JPY.
2. KERN-METRIKEN
• Order Backlog (Auftragsbestand): Das ist die wichtigste Zahl. Der Backlog lag zuletzt bei ~297 Mrd. JPY. Da die Verkäufe im FY26 planmäßig sinken sollen (-12,5% YoY), muss der Auftragseingang zeigen, dass die Erholung für 2027 bereits rollt.
• High-NA EUV Adoption: Achte auf Kommentare zu Intels und TSMCs High-NA Plänen. Lasertec ist hier der alleinige Schaufelradbagger. Verzögerungen bei den Chip-Herstellern = Gift für Lasertec.
• MATRICS X712 Serie: Im März 2026 wurde das neue System gelauncht. Erste Kommentare zum Kunden-Feedback sind kritisch für das Momentum.
5. Bewertung & Fazit (April 2026)
• KGV (P/E Ratio): Aktuell ca. 51x.
• Historie: Das ist im Vergleich zu den Vorjahren (wo das KGV oft bei 60x bis 80x lag) moderat.
• Urteil: Die Bilanz ist "bulletproof". Das Risiko bei Lasertec ist nicht die Pleite oder Überschuldung, sondern lediglich die hohe Erwartungshaltung des Marktes an das zukünftige Wachstum.
💀REAPER-BONUS :
🛡️ LASERTEC CORP (6920.T) – SUMMARY
Status: Weltmonopolist für EUV-Masken-Inspektion (Chip-Produktion sub-3nm).
1. DNA & QUALITÄT (Das Fundament)
• Moat: 🟢 ELITE. Lasertec besitzt ein 100%-Monopol auf Inspektionssysteme für EUV-Masken. Ohne sie stehen die Bänder bei TSMC, Intel und Samsung für High-End-Chips (AI-Chips, iPhone-CPUs) still.
• Margen: Operative Margen von fast 50% und ein ROIC von über 40%. Das ist absolute Weltklasse und zeigt die enorme Preissetzungsmacht.
• Bilanz:
Net Cash. Das Unternehmen hat keine Schulden und sitzt auf massiven Cash-Reserven. Zinsänderungsrisiken? Null.
2. DIE BEWERTUNGS-FALLE (Der Preis)
• Aktueller Kurs:
~242 € (~45.000 JPY).
• KGV (fwd): ~51x. Der Markt preist Perfektion ein. Historisch gesehen ist das KGV am oberen Anschlag.
• Wachstumserwartung: Der Kurs impliziert ein dauerhaftes FCF-Wachstum von über 22% p.a. für die nächsten 10 Jahre. Das ist sportlich, selbst für einen Monopolisten.
3. CATALYST-WATCH (Der nächste Funke)
• Termin:
30.04.2026 (Q3 Earnings).
• Whisper: Die Erwartungen sind extrem hoch (AI-Hype). Ein "In-Line" (Erwartungen erfüllt) könnte hier bereits zu Gewinnmitnahmen führen, da der Kurs im Vorfeld massiv gelaufen ist.
⚖️ REAPER-URTEIL
RATING: BEOBACHTEN
Lasertec $6920 (-1,09 %) ist qualitativ eine 10/10, aber bewertungstechnisch eine 3/10.
• Abstauber-Limit: 205 €. Dort liegt der fundamentale Boden (Fair Value), wo das Chance-Risiko-Profil wieder attraktiv wird.
Jack’s Fazit: "Ein Monopol schützt dich vor Konkurrenz, aber nicht vor einer überzogenen Bewertung. Wer bei 242 € kauft, wettet darauf, dass es keine einzige Verzögerung in der globalen Chip-Produktion gibt. Ich bleibe an der Seitenlinie und warte auf den Rücksetzer."
in dem Sinne schönes Wochenende
@Tenbagger2024
@Get_Rich_or_Die_Tryin
euer Aktienhauptmeister✌️


+ 5
Kaum sichtbar, aber unverzichtbar: NAND-Speicher
$285A (-3,86 %)
$MU (+0,62 %)
$WDC (+0,35 %)
$005930
Die Menge an Daten wächst rasant und dementsprechend auch der Bedarf an NAND-Speicher. Kioxia liefert ihn.
Vom Toshiba-Erbe zum globalen Speicherplayer
Kioxia ist ein hochspezialisierter Anbieter für Speichertechnologie. Das Unternehmen ist aus der früheren Speichersparte von Toshiba hervorgegangen und gehört heute zu den globalen Schlüsselakteuren im Markt für NAND-Flash.
NAND-Flash-Speicher sind heute unverzichtbar, weil sie große Datenmengen schnell, energieeffizient und ohne mechanische Teile dauerhaft und platzsparend speichern. Genau das macht ihn zur Standardlösung in Smartphones, Laptops, Rechenzentren und Industrieanwendungen.
Das Geschäftsmodell ist klar strukturiert: Kioxia verkauft keine Endgeräte, sondern vielseitig einsetzbare Komponenten.
Das Produktportfolio lässt sich in zwei Hauptbereiche gliedern. Erstens: reine Speicherchips, etwa SLC-, MLC-, TLC- oder QLC-NAND. Diese unterscheiden sich darin, wie viele Bits pro Speicherzelle abgelegt werden, und damit in Kosten, Geschwindigkeit und Lebensdauer. SLC steht für hohe Zuverlässigkeit und wird etwa in Industrie oder Automotive eingesetzt, wo Datenintegrität entscheidend ist.
Zweitens: fertige Speicherlösungen wie SSDs oder eingebettete Speicher (eMMC, UFS), die direkt in Endgeräte integriert werden.
Technologisch besonders relevant ist die eigene 3D-Flash-Architektur BiCS FLASH. Hier werden Speicherzellen vertikal gestapelt, was die Kapazität massiv erhöht und gleichzeitig Kosten senkt.
Das ist vor allem für Rechenzentren relevant.
Oligopol mit KI-Booster
Darüber hinaus handelt es sich beim NAND-Flash-Markt um ein weltweites Oligopol. Der Grund liegt in den extremen Eintrittsbarrieren. Der Aufbau einer modernen Halbleiterfertigung kostet zweistellige Milliardenbeträge. Gleichzeitig erfordert die Entwicklung von Speichertechnologie jahrzehntelange Erfahrung, tiefes Prozess-Know-how und eine enge Verzahnung von Forschung und Produktion. Neue Wettbewerber haben praktisch keine Chance, diese Hürden kurzfristig zu überwinden.
Hinzu kommen Skaleneffekte. Speicherchips sind ein Massengeschäft mit starkem Preiswettbewerb. Wer nicht in riesigen Volumina produziert, hat im Wettbewerb keine Chance. Das führt zu einer natürlichen Konzentration auf wenige globale Player.
In diesem Umfeld bewegt sich Kioxia in einer kleinen Spitzengruppe. Der größte Wettbewerber ist Samsung Electronics. Gefolgt von SK Hynix, das durch die Übernahme des Intel-NAND-Geschäfts deutlich an Gewicht gewonnen hat, sowie Micron Technology. Western Digital spielt ebenfalls eine wichtige Rolle und ist durch gemeinsame Fertigungsstrukturen eng mit Kioxia verbunden.
All diese Unternehmen verzeichnen derzeit erhebliche Gewinnsteigerungen, die vor allem durch die enorme Nachfrage nach KI-Hardware getrieben werden.
Das hat sich gelohnt
Der Börsengang von Kioxia hat sich daher als Glücksgriff erwiesen und für die Aktionäre ausgezahlt. Doch das könnte erst der Anfang einer Erfolgsgeschichte sein.
In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres (3/2026) hat die Wachstumsdynamik deutlich zugenommen. Der Umsatz konnte um 80 % auf 1.360 Mrd. Yen gesteigert werden, was zu einem Anstieg des Gewinns um 72 % auf 252 Mio. Yen geführt hat.
Umgerechnet entspricht das einem Umsatz von 7,31 Mrd. Euro und einem Gewinn von 1,35 Mrd. Euro.
Die Zahlen zum Schlussquartal wird Kioxia voraussichtlich am 15. Mai vorlegen. Derzeit wird erwartet, dass der Gewinn um 80 % auf 932 Yen je Aktie steigen wird. Kioxia kommt demnach auf ein KGV von 32,7.
Auf den ersten Blick wirkt die Aktie nicht wie ein Schnäppchen. Doch wie bereits angesprochen, befindet sich die Branche an einem entscheidenden Punkt. Die Nachfrage übersteigt das Angebot, was zu einer Vollauslastung in der Produktion und steigenden Preisen geführt hat.
Gleichzeitig läuft eine massive Ausweitung der Produktion, um der Nachfrage Herr zu werden.
Daher dürfte sich der Gewinn von Kioxia im faktisch schon laufenden Geschäftsjahr in etwa vervierfachen. Den Konsensschätzungen zufolge wird das Ergebnis um 397 % auf 4.600 JPY je Aktie steigen.
Sollte das geschehen, würde das KGV dadurch auf 6,6 sinken
Kioxia Aktie: Chart vom 10.04.2026, Kurs: 30.350 JPY – Kürzel: 285A | Quelle: TWS
Daher kennt die Aktie aktuell kein Halten mehr und aus fundamentaler Sicht spricht wenig gegen eine Fortsetzung der Rallye. Das größte Risiko sind die typischen Preiszyklen in dieser Branche. NAND-Flash ist weitgehend standardisiert. Wenn Angebot und Nachfrage kippen, fallen die Preise oft drastisch.
Quelle:
Podcast-Folge 138 "Buy High. Sell Low." Irankriegsgewinner und -Verlierer, Buy The Dip, Öl.
Podcast abonnieren damit bald Frieden ist.
00:00:00 Öl und Staatsanleihen
00:37:50 Liberty Energy $LBYE
00:48:30 Cheniere Energy $LNG (+0 %)
00:56:35 Kinder Morgan $KMI (+0,89 %)
01:00:52 Irankriegsverlierer / Buy The Dip
01:19:20 Bitcoin
Spotify
https://open.spotify.com/episode/7jouQHLiEbfg5QGyZOdZWJ?si=Du2whTFIR7WOE8AFD1RICA
YouTube
Apple Podcast
$TKA (-1,74 %)
$SZG (-3,44 %)
$SZGPY (-3,04 %)
$HLAG (+1,23 %)
$VNA (-0,21 %)
$CCL
$AAL (+0,23 %)
$SMSD (-2,78 %)
$005930
$CONTININS
$TUI1 (+1,63 %)
$IFX (+1,59 %)
$MC (-0,79 %)
$BA (+0,32 %)
$2330
$CCO (+0,73 %)
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