Moin zusammen,
was halten ihr von diesem Portfolio?
gibt es Verbesserungen? Habt ihr Vorschläge.
danke

Beiträge
675Salvete, Investoren!
Mein Name ist Automatix – der Name ist Programm.
Wie mein Namensvetter aus dem gallischen Dorf setze ich lieber auf Handwerk, Substanz und Beständigkeit als auf Zaubertränke oder kurzfristige Erfolge.
Ich bin 37 (werde dieses Jahr 38) und investiere erst seit Ende 2024 aktiv am Kapitalmarkt - eine ziemlich holprige Reise bis dato
Aber mein Ziel ist mir jedoch mittlerweile klargeworden:
langfristiger Vermögensaufbau mit Fokus auf Dividenden.
Mir ist bewusst, dass es ambitioniert – vielleicht sogar unrealistisch – ist, eines Tages vollständig von Dividenden zu leben.
Aber genau dieser Gedanke ist mein Antrieb, nicht mein Versprechen.
Beruflich arbeite ich seit 15 Jahren vollzeit für einen großen deutschen Tech-Konzern.
Hier habe ich mich von ganz unten - Supporter im Callcenter zum Key Account Manager bis hin zur aktuellen Position als Senior Projekt Manager hochgearbeitet – strukturiertes Arbeiten, langfristiges Denken und Risikobewertung gehören daher für mich zum Alltag.
Parallel dazu führe ich im Nebenerwerb eine Landwirtschaft im Familienbetrieb
Diese Kombination aus Technologie, Projektarbeit und realwirtschaftlicher Substanz prägt auch meinen Investmentansatz.
Bevor ich mich intensiv mit Aktien beschäftigt habe, lagen meine ersten größeren Investments im Sachwertebereich:
Aktien sind für mich daher kein Ersatz, sondern eine Ergänzung zu bestehenden Sachwerten.
Ich investiere monatlich mindestens 750 €, meist darüber, und setze dabei auf:
Bei Einzelwerten bevorzuge ich gesunde, wachsende Unternehmen.
Lieber Dividendenwachstum als hohe Anfangsrendite ohne Substanz.
Der Kern meines Depots soll zukünftig $SIE (+1,9 %) bilden, ergänzt durch Titel wie
$ALV (+2,3 %) , $DTE (+2,2 %) , $SAP (+3,04 %) , $MUV2 (+0,91 %) und $DB1 (+0,31 %) .
Jede Position wird schrittweise aufgebaut – erst 500 €, dann 1.000 €, langfristig deutlich mehr.
Kein hektisches Umschichten mehr, kein Hinterherlaufen - Einfach Buy & Hold!
Ich war hier lange stiller Mitleser, möchte künftig aber meine Gedanken, Entscheidungen und Learnings teilen –sachlich & langfristig (sofern Interesse besteht)
Kein Trading, kein Lärm –
sondern Geduld, Disziplin und ein stabiler Amboss 🛠️
Ich bin gespannt auf euer Feedback - konstruktive Kritik ist dabei auch immer gerne gelesen.
Auf einen guten Austausch!
Ich glaube, ich bin in eine Bias geraten. Und zwar führe ich seit einigen Monaten keine ETF Sparpläne mehr aus, weil ich auf einen Rückgang warte, um dann etwas mehr auf einmal zu kaufen.
Konkret meine ich hier nur die drei großen ETFs in meinen Depot: $VWRL (+1,14 %)
$VUSA (+1,3 %)
$HMWO (+1,23 %)
(Den Themen und den Sektor ETF bespare ich zur Zeit sehr wohl und kaufe Einzelaktien.)
Ich nehme an, mein Vorgehen ist langfristig nicht zielführend, da oft auch nach einem starken Kurseinbruch die Kurse höher stehen könnten als zum Beispiel heute. Was sagt ihr? Wie viel Prozent meiner Sparquote sollte ich in diese drei ETFs pumpen? ETFs hinzufügen? Welche? Why?
Das war meine letzte Sparplanausführung für$HMWO (+1,23 %) und $HMEF (+0,92 %) (nicht im Bild). Die beiden Positionen haben zusammen die Größe meiner $VWRL (+1,14 %)-Position erreicht und sind somit voll.
Im Februar erfolgt dann die erste Sparplanausführung von $XDWL (+1,3 %) und $XEMD (+0,92 %). Diese dann 1x pro Monat statt bisher 2x pro Monat.
Die beiden kleineren Sparpläne auf $WHCS (+1,15 %) und $WITS (+1,34 %) laufen weiter, werden allerdings ebenfalls von 2x pro Monat auf 1x pro Monat umgestellt (Summe bleibt identisch).
Warum ich auf mehrere All World ETF / World + EM. Kombinationen setze, könnt ihr hier nachlesen:

$GDXJ (-0,22 %) ist bei mir 118% im plus. Hab mir vom 01.01.25 bis 01.06.25 eine 2,5% gewichtete Position aufgebaut, die nun bei 4% liegt. zusammen mit $SGBS (-4,48 %) liege mein "Goldanteil" bei 7,5% statt angepeilten 5%.
Ich werde es vermutlich dieses jahr rebalancen müssen.
Nun meine Fragen
1) Noch alles erstmal laufen lassen? Charttechnisch ist ja alles mehr als gut aktuell. Dann erst am ende des Jahres rebalancen.
2) überlege dann zumindest meine ETC position, welche ja auch steuerfrei wird, auf 5% anzuheben. Dadurch wäre ja 5% tatsächlich Gold und der etf ein hebel, welchen man dann eher als aktie/ etf betrachten könnte.
3) wieder auf 2,5% Gold ETC und 2,5% ETF stutzen und den rest in $VWRL (+1,14 %) oder $IWDA (+1,34 %)
Macht es Sinn $VUAG (+1,29 %) und $VWRL (+1,14 %) zusammen zu haben? Mir ist klar, dass der S&P weniger diversifiziert ist und mehr US Fokus hat und es auf das individuelle Anlegerprofil darauf an kommt.
Mich würde nur interessien ob noch andere beide im Portfolio haben und wie ihr die zwei gewichtet.
Ich finde, dass mit unserem Geld nicht unbedingt amerikanische Investmentbanken Geld verdienen müssen. Einen ETF bekommen auch Europäer anständig hin.
Darum habe ich heute meinen Core getauscht, was ich noch gut machen konnte, da der eh erst wenige Monate existierte. Steuerlich ist das also im überschaubaren Rahmen.
Vanguards $VWRL (+1,14 %) flog raus und Amundis $WEBG (+1,11 %) kam dafür fast 1:1 rein.
Vielleicht ist das eine Anregung für alle, die sich eh gerade neu orientieren oder neu anfangen?
Am 24. Februar 2025 hat mich die 🍊 endgültig getriggert und ich habe meinen ETF-Core aufgesplittet. Seither ca. 33% davon im $XESX (+1,45 %) Die anderen zwei Drittel im $VWRL (+1,14 %) Soweit hat sich das bezahlt gemacht. Und solange das weiter so läuft, nutze ich die etwas höhere Rendite. Außerdem schüttet der europäische EFT mehr Dividende aus (2,52 vs. 1,39%).
Liebe Community,
da dies mein erster Post hier ist, bin ich gespannt auf euer Feedback und ob er für euch einen Mehrwert bietet. Sofern gewünscht ergänze ich dann zukünftig auch noch mit Fundamentalzahlen.
Damals, vor einiger Zeit habe ich mich als absoluter Neuling direkt in den Vanguard FTSE All World
$VWRL (+1,14 %) und – spezieller – in den iShares Global Water $IH2O (+1,06 %) eingekauft. Mein Gedankengang war simpel: Ohne Wasser geht nichts, der Mensch besteht zu ca. 60 % (je nach Alter) daraus und der Rohstoff wird immer knapper oder muss für uns neu aufbereitet werden.
Inzwischen habe ich durch euch viel gelernt und bin mir nicht mehr sicher, ob ich heute nochmal so pauschal in einen ganzen Sektoren-ETF investieren würde. Aber: Das Thema Wasser lässt mich nicht los. Ich behaupte sogar, dass Wasserunternehmen die heimlichen Gewinner des KI-Booms sind. Warum? Weil Rechenzentren, (Klein-) Reaktoren und der massive Energiehunger (Stichwort: Kühlung) ohne eine perfekte Wasser-Infrastruktur komplett aufgeschmissen wären.
Daher habe ich mal ein paar Firmen unter die Lupe genommen, die mir bei der Recherche (fast ausschließlich via aktien.guide) besonders aufgefallen sind:
Die „Hardware“-Fraktion
Spezialisten & Versorger
Die „Planer“ und Nischenplayer
Ein Blick auf die Waagschale: Chancen vs. Risiken
Natürlich ist nicht alles Gold, was glänzt – auch nicht bei "Wasser-Aktien". Wenn man sich die Player oben anschaut, muss man auch zwischen den Zeilen lesen:
Warum das Ganze - weiterhin - fliegen könnte (Chancen):
Wo es wehtun könnte (Risiken):
Mein Fazit: Wasser ist oft das „vergessene Rad“ am KI-Wagen. Alle schauen oft nur auf Unternehmen wie z. B. Nvidia oder die Energieversorger, aber die physische Grenze für die Skalierung (!) von Rechenzentren ist oft schlicht das Wasser. In trockenen Regionen wie Arizona entscheidet das Recycling-Konzept darüber, ob ein Standort überhaupt genehmigt wird. Man investiert hier also in das Fundament der Digitalisierung.
Was meint ihr, Schaufelhersteller?
Vorschau: Wenn ihr mich und meinen ersten Post hier nicht direkt völligst in der Luft zerreißt, schaue ich mir als Nächstes einmal Unternehmen an, die sich um die Entsorgung von Uranabfällen und kontaminiertem Wasser kümmern (Thema Reaktoren und SMRs). Auch ein ziemlich "dreckiges", aber wohlmöglich lukratives Geschäft.
Beste Grüße und nochmals vielen Dank für die tolle Community ✌🏼
Anderlé
Top-Creator dieser Woche