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The Metals Company (TMC) ist derzeit eines der spekulativsten Unternehmen an der Nasdaq, da sein gesamtes Geschäftsmodell auf dem Tiefseebergbau basiert – einer Industrie, die kommerziell noch gar nicht existiert. Der „Zock“ besteht darin, dass TMC Milliardenwerte an Metallen (Nickel, Kobalt, Kupfer) in Form von Knollen auf dem Meeresboden der Clarion-Clipperton-Zone im Pazifik beansprucht, aber für deren Abbau noch keine endgültige Lizenz besitzt. Nachdem die Aktie im Jahr 2025 um über 500 % gestiegen ist, wird sie Anfang 2026 bei rund 7,80 $ gehandelt.
Die aktuelle Dynamik wird vor allem durch eine politische Wende getrieben: Da die internationale Behörde (ISA) bei der Regulierung zögert, versucht TMC unter der Unterstützung der US-Regierung, Lizenzen über die US-Behörde NOAA zu erhalten. Anleger wetten darauf, dass dieser „amerikanische Alleingang“ den Weg zur Produktion (geplant ab Ende 2027) beschleunigt. Es bleibt jedoch ein binäres Risiko: Erhält TMC die Genehmigung, gilt die Aktie als potenzieller „Tenbagger“; scheitert das Vorhaben an Umweltauflagen oder internationalem Recht, droht der Totalverlust, da das Unternehmen derzeit kaum Umsätze generiert und hohe Verluste schreibt.
