Eventuell für alle interessant, die auf seltene Erden / Metalle in Bezug zu Auto Batterien investieren. Aber auch für die Investoren in E-Autos eine nicht uninteressante Information.
Der Absatz von Elektroautos schwächelt, und das hat Auswirkungen auf die Preise der drei wichtigsten Batteriemetalle Lithium, Nickel und Kobalt. Die Batteriehersteller hatten sich in der Erwartung auf einen rasanten E-Automarkt mit Rohstoffen eingedeckt und damit die Preise in die Höhe getrieben.
Die schwache Nachfrage nach E-Autos hat nun dazu geführt, dass die Produktion geringer ausfällt und zudem die hohen Lagerbestände vorrangig abgebaut werden. Beispielsweise hat VW den Bau einer neuen Gigafabrik in Tschechien vorerst auf Eis gelegt. Ergo: die Preise sinken.
Der Zustand könnte sich sogar einige Jahre hinziehen. Man rechnet für die Jahre 2024 bis 2026 mit einem Überangebot bei allen drei Batteriemetallen. Die Nickel- und Lithiummärkte würden erst 2027 bzw. 2028 ein Defizit aufweisen. Die Nachfrage nach Kobalt könnte dagegen bereits ab 2026 das Angebot wieder übersteigen.
Für die Rohstoffproduzenten wird es nach eigenen Angaben eng, so spricht der weltgrößte Lithiumproduzent Albemarle davon, dass man bei dem aktuellen Preisniveau am unteren Ende der Wirtschaftlichkeit operiere. Es ist daher unwahrscheinlich, dass Bergbaukonzerne in den kommenden Jahren in neue Minen und Raffinerien investieren.
Quelle: Benchmark Mineral Intelligence | Benchmark Mineral Intelligence (benchmarkminerals.com)