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10Mon.·

When in Doubt, Zoom Out – Chart-Tipps für Langfrist-Investoren

Heute möchte ich einige charttechnische Aspekte vorstellen, die ich zusätzlich zu fundamentalen Faktoren und meinem ETF-Sparplan nutze, um meine "Buy the Dip" Einstiegszeitpunkte am Aktienmarkt zu verbessern.


Dazu werfen wir auch einen kurzen Blick in die Markthistorie – auf Börseneinbrüche (Crashes), normale Korrekturen und deren Häufigkeit.

Ich konzentriere mich dabei auf den US-Leitindex S&P 500, der stellvertretend für die größte Volkswirtschaft steht und eine lange Datenhistorie mitbringt.


Der Artikel richtet sich (wie immer) eher an Einsteiger in die Charttechnik und soll keinesfalls als Handlungsempfehlung dienen.

Eure Anlageentscheidungen trefft ihr natürlich selbst 🙂.


Genug der Vorrede – steigen wir direkt ein!




📍Historie der wichtigsten Crashs und deren Einordnung

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Bild: Langfristiger, logarithmischer S&P-500-Chart 1981–2025 (Quelle: TradingView).



Wie ihr seht, hat der Markt im dargestellten Zeitraum von 1981 bis heute (2025) viele Höhen und Tiefen erlebt.


Die Crashs in den Jahren 2000 (Dotcom-Blase) und 2008 (Finanzkrise) mit Kursverlusten von etwa –50 % bzw. –57 % sind besonders deutlich erkennbar.


✅ Aber auch etwas anderes fällt auf: Langfristig zeigt der Trend nach oben!


👉 Echte Crashs treten zum Glück sehr selten auf.


ℹ️ Als Crash bezeichnet man in der Regel einen Kursrutsch von mindestens 20 % innerhalb kurzer Zeit (oft nur Tage oder wenige Wochen).


Prominente Beispiele sind der Börsencrash von 1929 („Schwarzer Donnerstag“), das Platzen der Dotcom-Blase ab 2000, die Finanzkrise 2008 sowie der Corona-Crash im März 2020 (rund –30 % in wenigen Wochen).

Solche Crash-Ereignisse sind trotz vieler möglicher Indikatoren (Buffett-Indikator, Shiller-KGV, Zinskurven-Inversion etc.) notorisch schwer genau zu timen.


Der Grund liegt in der Natur ihrer Auslöser:


  • 🦢 Black Swan Events („Schwarze Schwäne“): Extrem seltene, praktisch unvorhersehbare Ereignisse mit massiven Auswirkungen. Sie treffen die Märkte völlig überraschend. Erst im Nachhinein erscheinen sie erklärbar oder „vorhersehbar“ (Stichwort Rückschaufehler).
  • Known Unknowns („bekannte Unbekannte“): Risiken, die grundsätzlich bekannt sind, deren genauer Zeitpunkt oder Umfang aber unsicher bleibt. Man weiß, dass sie passieren könnten – aber nicht, wann und in welcher Form.



👉 Schauen wir uns einige große Crashs im Detail an und ordnen sie in dieses Schema ein:


📉 Börsencrash 1929 („Schwarzer Donnerstag“)

🚨 Einordnung: Known Unknown

Vor dem Crash gab es klare Warnsignale: enorme Spekulation, hohe Verschuldung und überhitzte Märkte. Viele Marktbeobachter erwarteten damals bereits eine Korrektur; unbekannt waren nur der genaue Zeitpunkt und das Ausmaß.


📉 Dotcom-Blase 2000

🚨 Einordnung: Known Unknown

Die extreme Überbewertung vieler Tech-Unternehmen („Dotcoms“) war unübersehbar. Experten diskutierten schon Monate vor dem Platzen der Blase darüber, dass der Markt stark überhitzt sei. Das Risiko war also bekannt – unklar blieben lediglich Zeitpunkt und Tiefe der folgenden Korrektur.


📉 Finanzkrise 2008 („Lehman-Krise“)

🚨 Einordnung: Mischung aus Known Unknown und Black Swan

Die Schwäche am US-Immobilienmarkt und der exzessive Handel mit strukturierten Finanzprodukten waren bekannt – ein klassischer Known Unknown. Allerdings war das Ausmaß der Krise (Zusammenbruch von Lehman Brothers, Beinahe-Kollaps des weltweiten Finanzsystems) so extrem und überraschend, dass dieser Teil eher einem Black Swan-Event entspricht.


📉 Corona-Crash 2020

🚨 Einordnung: Black Swan Event

Eine globale Pandemie war theoretisch vorstellbar, aber dass ein Virus die Weltwirtschaft in kürzester Zeit lahmlegt und die Börsen weltweit innerhalb weniger Wochen um 30–40 % einbrechen, war für die meisten unvorstellbar. Pandemie-Risiken wurden zuvor in kaum einem Risikomodell berücksichtigt.



👉 Für langfristige Anleger ist jedoch weniger das Timing dieser seltenen Crashs entscheidend, sondern viel mehr der Umgang mit den regelmäßigen Korrekturen – dem normalen Auf und Ab an der Börse.


Statistisch betrachtet kommt es im S&P 500 nämlich recht häufig zu moderaten Rücksetzern:


ℹ️ Rückgang & Durchschnittliche Häufigkeit im S&P 500 :

5 % - ca. 3× pro Jahr

10 % - ca. alle 1–2 Jahre

15 % - ca. alle 3–4 Jahre

20 % - (Crash/Bärenmarkt) ca. alle 5–7 Jahre


Solche kleineren Rücksetzer gehören also quasi zum jährlichen Börsengeschehen – und sie bieten regelmäßig Chancen zum Nachkaufen für Langfrist-Anleger. Wie kann man diese häufigen Korrekturen nun am besten für sich nutzen?

Hier kommt die Charttechnik ins Spiel.




📍 Einfache Chart-Indikatoren & "Confluence" (Konfluenz)

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In der Chartanalyse existiert eine Fülle an möglichen Indikatoren. Obwohl einige populärer sind als andere, nutzt praktisch jeder Trader eine etwas andere Kombination – abhängig auch vom betrachteten Zeitfenster (Tages-, Wochen- oder Monatscharts etc.).


Grundsätzlich lassen sich Indikatoren in verschiedene Kategorien einteilen, zum Beispiel:

  • 📈 Trendindikatoren
  • 📊 Momentumindikatoren (Oszillatoren)
  • 🔍 Volatilitätsindikatoren
  • 📉 Volumenindikatoren
  • 🔑 Unterstützungs- und Widerstandsindikatoren


Diese Tools können einzeln oder in Kombination eingesetzt werden, um eine robuste Handelsstrategie zu entwickeln.

Idealerweise sucht man hierbei nach „Confluence“ (Konfluenz).

Das heißt, mehrere verschiedene Signale deuten auf dasselbe Ergebnis bzw. dieselbe Marktbewegung hin.


👉 Im Folgenden stelle ich drei Indikatoren vor, die sich für meine langfristige Chartanalyse als besonders einfach und hilfreich erwiesen haben.

Natürlich liefern auch diese keine 100% verlässlichen Signale – es gab immer wieder Fälle, in denen sie nicht funktioniert haben.

Der Sinn der Charttechnik ist jedoch, ein Signal zu finden, das in vielen Fällen „verlässlich genug“ ist und eine Entscheidung zusätzlich untermauern kann.


Hinweis: Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, technische Chartanalyse zu betreiben. Letztendlich muss jeder für sich herausfinden, was für den eigenen Trading- bzw. Investmentstil am besten funktioniert.



Hier ist meine Indikator-Auswahl für heute:


📈 50-Wochen Simple Moving Average (SMA)

Der 50-Wochen-SMA ist der Durchschnittskurs der letzten 50 Wochen. Er wird oft verwendet, um den mittelfristigen Trend zu bestimmen.

Befindet sich der Kurs oberhalb des 50-Wochen-SMA, wird das als bullish (positives) Zeichen gewertet; fällt er darunter, gilt das als bearish (negatives) Signal.


📉 200-Wochen Simple Moving Average (SMA)

Der 200-Wochen-SMA ist der Durchschnittskurs der letzten 200 Wochen (entspricht fast vier Jahren). Er gilt als langfristige Trendlinie und starke Unterstützung.

Häufig wird er als entscheidende Grenze interpretiert – oberhalb befindet man sich in einem langfristigen Bullenmarkt, unterhalb in einem Bärenmarkt.


🌀 Fibonacci-Retracement

Das Fibonacci-Retracement basiert auf der berühmten Fibonacci-Zahlenfolge (0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, …). Fibonacci-Retracements markieren wichtige prozentuale Korrekturlevel einer vorherigen Kursbewegung. Die wichtigsten Fibonacci-Levels sind 23,6 %, 38,2 %, 50 % (kein echter Fibonacci-Wert, aber oft mit betrachtet), 61,8 % und 78,6 %.




Nachdem wir die Indikatoren kennen, schauen wir uns an, wie man sie praktisch einsetzt, um günstige Nachkaufgelegenheiten zu erkennen.


📈 Trendindikatoren in der Langzeitansicht

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Bild: S&P-500-Chart 2009–2025 mit 50- und 200-Wochen-SMA; markierte Berührungspunkte (Quelle: TradingView).




In dem Chart oben habe ich den 50-Wochen-SMA (rote Linie) und den 200-Wochen-SMA (weiße Linie) eingezeichnet.

Wann immer der Kurs eine dieser Linien getestet und anschließend wieder nach oben gedreht hat, ist dies markiert:

🔴 rote Kreise zeigen Tests des 50-Wochen-SMA

weiße Kreise markieren Tests des 200-Wochen-SMA


👉  Wir erkennen, dass der Markt auf Wochenbasis meistens über dem 50-Wochen-SMA bleibt.

Häufig wird diese Linie nur kurz oder leicht unterschritten.

Solche Tests stellten in der Vergangenheit oft eine erste Nachkaufchance für langfristig (10+ Jahre) orientierte Investoren dar.


Weiterhin fällt auf:

Wenn die 50-Wochen-SMA-Linie einmal nachhaltig nach unten durchbrochen wurde, fiel der Kurs anschließend meistens bis zur 200-Wochen-SMA (siehe weiße Kreise).

Auch dort bot sich langfristig oft eine attraktive Nachkaufgelegenheit an einer sehr starken technischen Unterstützung.


❗ Bei echten Crashs – im Chart hier z.B. 2008 und 2020 – wurde allerdings auch die 200-Wochen-Linie deutlich durchbrochen.

Solche Known Unknown- oder Black Swan-Events lassen sich kaum durch Charttechnik vorhersagen, treten aber zum Glück sehr selten auf.




📉 Beispiel: Korrektur Ende 2018 - Hinzunahme des Fibonacci-Retracement

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Bild: S&P-500-Chart 2013–2020 mit 50- und 200-Wochen-SMA sowie Fibonacci-Retracement (Feb. 2016 Tief bis Sep. 2018 Hoch, Quelle: TradingView).



🕰️ Angenommen, wir befinden uns im Dezember 2018:

Der S&P 500 hat den 50-Wochen-SMA mehrfach nach unten durchbrochen und beim anschließenden Erholungsversuch immer wieder an dieser Linie „angeklopft“ – sie wurde zum Widerstand.


Vielleicht haben wir bereits bei der ersten Berührung des 50-Wochen-SMA eine erste Tranche nachgekauft und möchten nun wissen, wo wir am besten als Nächstes nachlegen könnten.


Der vorangegangene Chart hat gezeigt, dass der Kurs sich in so einem Fall häufig bis zur 200-Wochen-SMA bewegt.


🌀 Um eine Konfluenz mehrerer Indikatoren zu finden, ziehen wir nun zusätzlich ein Fibonacci-Retracement der letzten großen Aufwärtsbewegung: vom letzten signifikanten Tief im Februar 2016 (weißer Pfeil) bis zum Hoch im September 2018 (roter Pfeil).

Und siehe da – das markante 50%-Retracement-Level liegt nahe dem Wert der 200-Wochen-SMA und bietet so eine zusätzliche Bestätigung.


👉  Tatsächlich markierten die 200-Wochen-SMA und das 50%-Retracement zusammen das Markttief im Dezember 2018 – ein hervorragender Zeitpunkt zum Nachkaufen.




📉 Beispiel: Bärenmarkt 2022

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Bild: S&P-500-Chart 2017–2024 mit 50- und 200-Wochen-SMA sowie Fibonacci-Retracement (Mär. 2020 Tief bis Jan. 2022 Hoch, Quelle: TradingView).




🕰️ Im April 2022 hatte der S&P 500 seinen 50-Wochen-SMA bereits zweimal nach unten durchbrochen.

Das nächste Ziel wäre in so einem Szenario erfahrungsgemäß die 200-Wochen-SMA.


🌀 Also – was sagt das Fibonacci-Retracement?

Wir ziehen es vom letzten signifikanten Tief im März 2020 (weißer Pfeil) bis zum Hoch im Januar 2022 (roter Pfeil).


👉  Das Ergebnis: In diesem Fall hat das 50%-Fibonacci-Level den Marktboden im Oktober 2022 sogar noch genauer markiert als die 200-Wochen-Linie.



🤔 Mein Vorgehen:

Wie man sieht, helfen diese Indikatoren dabei, Entscheidungen zu treffen – sie sind jedoch keine exakte Wissenschaft.

Deshalb würde ich immer eher eine Kaufzone definieren, anstatt mich auf ein einziges exaktes Kurslevel zu versteifen.


Andernfalls kommt der Kurs vielleicht in die Nähe eines wichtigen Levels, aber eure Order wird knapp verfehlt und nie ausgeführt.

In der Praxis könnte man z.B. beim ersten Anlauf an die 50-Wochen-SMA eine initiale Tranche kaufen und dann um das 50%-Fibonacci-Level herum weitere Tranchen in kleineren Schritten nachlegen.




📉 Aktuelle Situation (Anfang 2025)

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Bild: S&P-500-Chart 2020–2025 mit 50- und 200-Wochen-SMA sowie Fibonacci-Retracement (Okt. 2022 Tief bis Feb. 2025 Hoch, Quelle: TradingView).




👉  Bisher ist der S&P 500 in der aktuellen Korrektur bis an den 50-Wochen-SMA herangelaufen, hat diese Linie jedoch nicht ganz berührt.

Wenn ihr hier eine Kaufzone mit ein paar Prozent Toleranz festgelegt habt, konntet ihr eventuell schon eine kleine Tranche nachkaufen.

Möglicherweise war das sogar bereits der Boden des Marktes und die Kurse laufen wieder zu neuen Höchstständen.


❓ Was aber, wenn der 50-Wochen-SMA doch nach unten durchbrochen wird (möglicherweise nach einem letzten Pullback daran) und der Kurs weiter fällt?


✅ Richtig – dann wäre das nächste Ziel vermutlich die 200-Wochen-SMA.


🌀 Ich habe daher erneut ein Fibonacci-Retracement vom letzten signifikanten Tief im Oktober 2022 (weißer Pfeil) bis zum aktuellen Hoch im Februar 2025 (roter Pfeil) gezogen, um einen weiteren Anhaltspunkt für meine Kaufzone zu erhalten.


❗ Beachtet dabei, dass die 200-Wochen-SMA ein nachlaufender Indikator ist und somit mit der Zeit weiter ansteigt. Fällt der Kurs also erst in ein paar Monaten auf diese Linie, wird sie dann höher stehen als heute.


⚡️Auffällig ist hier übrigens auch, dass das letzte signifikante Hoch von Januar 2022 nahezu exakt mit dem ermittelten 50%-Fibonacci-Level übereinstimmt. Das muss zwar nichts bedeuten, ist aber ein weiterer Übereinstimmungsfaktor (Confluence), denn ein früheres Hoch bildet oft eine neue Unterstützungszone.


📊 Als weiteren Indikator könnte man nun beispielsweise noch ein Volumenprofil hinzuziehen, das als Balken entlang der Preisachse zeigt, wo wie viel Volumen gehandelt wurde. Für dieses Beispiel wollen wir es aber nicht zu kompliziert machen 🙂




📍 Fazit


Ich hoffe, euch hat dieser kleine Einstieg in die Charttechnik gefallen und ihr konntet etwas daraus mitnehmen.


Falls ihr selbst keine Neulinge mehr seid – welche Indikatoren nutzt ihr am liebsten?




Quellen:

  • tradingview.com



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🆘 Crash-Warnsignale & die beste Strategie: Was sagt uns die Vergangenheit?


$SPY (+0,11 %)

$CSPX (-0,31 %)

#crash

#strategie

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#buythedip

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29 Kommentare

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Sehr geil - toller Beitrag und super geschrieben 😊👍!
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10Mon.
@mrvalue Danke dir!
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The sp500 is clearly overvalued
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10Mon.
@Demas It is. The question is, how that information guides your action?

Read about current market valuation indicators in my last post here:
https://getqu.in/XKHsBX/ https://getqu.in/XKHsBX/
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Schöne Zusammenfassung für Einsteiger.

Ein Blick auf den Chart vor einem Kauf ist für mich Standard. Früher habe ich mich mit jeder Menge Indikatoren beschäftigt, jetzt verwende ich nur noch wenige. Den 50er/100er und 200er auf Tages und Wochensicht, plus ein Blick auf die Volumen plus den RSI. Mehr schaue ich mir im Normalfall nicht mehr an. Ist mit wenig Zeitaufwand selbst am Handy machbar.
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10Mon.
@TomTurboInvest Danke! 🙏
Man braucht wirklich nicht viele Indikatoren.
Nutzt du TradingView oder eine andere Chart-Software?
Bei TradingView ist das Volumenprofil zwar kostenpflichtig, aber meiner Meinung nach einer DER Indikatoren, um Stellen mit hoher Liquidität im Markt zu finden.
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@BigMo Ich nutze Tradingview. Die Kosten fallen bei mir unter „Gebühren“ sowie auch andere Gebühren wie die fürs Depot oder auch GQ 😅 muss man immer im Verhältnis zum Depot sehen.
Ich trade recht viel, da fällts dann nicht mehr so ins Gewicht🤣
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👍Sehr schöner Überblick, danke für die Arbeit
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Thanks!
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Danke
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Vielen Herzlichen Dank !
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Danke für die Mühe! Gut und verständlich erklärt.
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Charles Munger: "If all you ever did was buy high-quality stocks on the 200-week moving average, you would beat the S&P 500 by a large margin over time." Da ist was wahres dran.
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10Mon.
@Gernhard_Reinholzen Besonders bei Qualitäts-Einzelaktien, kann es sein, dass der Kurs 10 Jahre lang nie das 200-Week MA Level erreicht (Microsoft zB. von 2012-2022)
In dem Fall würde man lange auf einen Einstieg warten und so viel Performance verpassen.

Ich selber würde Zukäufe am 200-Week MA immer zusätzlich zum Sparplan durchführen.
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@BigMo Ist wahrscheinlich auch nicht auf alle Aktien anwendbar, aber bei einigen Value Aktien ist das sicherlich ein guter Anhaltspunkt.
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Ich habe eine Frage zu deinem sehr gut geschriebenen Post. Sollte ich, um deine Strategie anzuwenden, meinen laufenden Sparplan beenden oder reduzieren und lediglich Käufe meines Welt-ETFs vornehmen wenn die 50 bzw 200 EMA durchbrochen wurde?
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10Mon.
@Topher321 Danke für deinen Kommentar!
Ich würde den Sparplan weiterlaufen lassen und an den MA-Supports manuell nachkaufen, falls dann Kapital vorhanden ist.
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@BigMo vielen Dank für deine Antwort. Wie würdest du deine Technik auf Trendaktien wie zb Rheinmetall und Co anwenden? Diese liegen ja massiv über den verschiedenen Supports. Würdest du bei diesen abwarten bis sie diese erreichen?
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10Mon.
@Topher321 Rheinmetall hat in den letzten Jahren immer wieder die 50-Week SMA angelaufen.
Ich warte da auch auf einen guten Einstieg, denn aktuell kaufe ich nicht.
Klar kann der Kurs jetzt auch davon laufen, aber dann bin ich eben nicht dabei 🤷‍♂️
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Great post! Thank you for your work and share.
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Danke 🤝
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Schöner Beitrag und sehr informativ!
Habe was lernen können!

Danke auch das es keine Bettelbeiträge sind mit 200 Zeichen + spendet mir xx€

Küss dein Auge!
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As a newbie, I thoroughly enjoyed this. Feel like I need to go back and read it again, but am extremely grateful for the effort you put into this!
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10Mon.
@chcbigcam Thanks! I‘m glad you found some value in this 👍
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Sehr Interessant. Danke für die Zusammenfassung
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Sehr gut und verständlich geschrieben, vielen Dank dafür
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Das nenne ich mal ausführlicher Beitrag. 🫶🏻
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